Vorsicht beim Grillen mit Hunden

Sommerzeit, Grillzeit. Egal, ob im Stadtpark, auf der heimischen Terrasse oder beim Wochenenddomizil, bei gutem Wetter zieht es die Deutschen an den Grill. Und wenn der Sommer schon in vollen Zügen genossen wird, dann darf der Hund natürlich auch nicht fehlen. Aber es gibt einige Punkte, die jeder Hundehalter beim Grillen unbedingt beherzigen sollte, wie der Hundeexperte Stefan Butzal vom Hundefutter Hersteller nutricanis ( www.nutricanis.de ) betont: „Viele Hundehalter sehen die offene Glut als einzige Gefahrenquelle für den Hund an. Dabei sind es jedoch vor allem die Speisen, die für den Hund gefährlich sind – gleich, ob gegrillt oder ungegrillt.“

 

Mit Knochenresten tut niemand dem Hund einen Gefallen

Für viele Menschen rührt der Reiz am Grillen nicht zuletzt daher, dass das Zubereiten der Speisen an der offenen Glut etwas „archaisches“ hat. Selbst Männer, die ansonsten einen großen Bogen um den Herd machen, sind hin und weg, sobald die Kohlen glühen. Nach Erfahrung von nutricanis führt dies jedoch auch dazu, dass dem Hund die Knochen zugeworfen werden – schließlich hat „man das früher ja auch so gemacht“. Doch obwohl Hunde zu den Carnivoren, also Fleischfresser, gehören, besteht bei Knochen immer eine Verletzungsgefahr. Knochenabsplitterungen können schlimmstenfalls sogar die Darmwand durchbohren, was beileibe nicht „nur“ schmerzhaft ist, sondern schlimme Entzündungen verursachen kann.

 

Gewürztes und mariniertes Fleisch sollte kein Hund fressen

Die gute Stimmung beim Grillen sorgt nach nutricanis Erfahrung zudem häufig dazu, dass dem Hund Fleischstücke zugeworfen werden. Und das nicht nur vom Besitzer der Hunde, sondern auch von anderen Gästen, die dem Tier eine Freude machen wollen. Doch auch, wenn der Hund das Fleisch mit Freude frisst, heißt das nicht, dass es ihm auch bekommt. Der Verdauungstrakt des Hundes ist weder auf mariniertes, noch auf gewürztes Fleisch ausgelegt. Neben schweren Verdauungsstörungen kann das Füttern von derart zubereitetem Fleisch sogar zu Nierenproblemen führen.

Doch selbst, wenn das Fleisch weder gewürzt noch mariniert ist, geht von ihm Gefahr für den Hund aus. Im Gegensatz zum Menschen, für den das Fleisch schließlich auch zubereitet ist, können Hunde an der Aujeszkysche Krankheit erkranken, die für Hunde tödlich verläuft. Übertragen wird diese nicht nur, wie gemeinhin angenommen wird, durch rohes Schweinefleisch, sondern auch dann noch, wenn dieses nicht vollständig durchbraten ist.

 

Hunde vertragen keinen Alkohol

Doch nicht nur die Speisen, sondern auch die Getränke stellen eine Gefahr für Hunde dar. Nach Erfahrung von nutricanis kommt es immer mal wieder vor, dass Hunde herumstehende Gläser ausschlecken – und das auch dann, wenn sich in ihnen Wein oder Bier befindet. Unvernünftige Hundehalter erlauben sich unter Alkoholeinfluss auch immer wieder den „Spaß“, dem Tier Bier oder andere alkoholhaltigen Getränke zu geben. Ein absolutes Unding, wie Hundeexperte Stefan Butzal sagt: „Hunde vertragen keinen Alkohol, das vorsätzliche Geben von alkoholischen Getränken ist alles andere als ein Jux, sondern Tierquälerei.“

Generell sollten Hundehalter laut Butzal daher bei Getränken wie Speisen eine simple Regel beachten: „Menschliche Speisen sind für den Menschen gemacht, Hundefutter für den Hund. Entsprechend sollte auch beim Grillen darauf verzichtet werden, dem Hund menschliche Speisen zu geben.“ Neben artgerechtem Hundefutter bieten sich hier vor allem Hunde-Snacks und –Leckerlis an. „Vielleicht ist das Geben von Hunde-Snacks beim Grillen nicht so romantisch wie das lässige Zuwerfen von Fleischstücken – aber wesentlich gesünder, und die Gesundheit sollte bei Hunden immer das entscheidende Argument sein“, so Hundeexperte Stefan Butzal vom Hundefutter Hersteller nutricanis abschließend.

 

 

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