Air Buddy

Air Buddy (geboren 1988;gestorben am 10. Februar 1998), auch: Buddy, gelegentlich Buddy the Wonder Dog genannt, war ein US-amerikanischer Golden Retriever und Tierdarsteller. Er wurde vor allem als „Air Bud“ in der Filmkomödie [Air Bud – Champion auf vier Pfoten](https://de.wikipedia.org/wiki/Air_Bud%E2%80%93_Champion_auf_vier_Pfoten)_ und als „Comet“ in der Fernsehserie [Full House](https://de.wikipedia.org/wiki/Full_House(US-amerikanische_Fernsehserie))_ bekannt.

Leben

Buddy wurde im Sommer 1989 als Streuner im Gebiet der Sierra Nevada von Kevin DiCicco aufgelesen. DiCicco brachte den Hund nach San DiegoKalifornien, und adoptierte ihn. Er brachte ihm mehrere Sportarten bei, so konnte der Hund später Handlungen im BasketballBaseballSchachAmerican FootballFußball und Hockey imitieren. Seinen ersten Auftritt hatte er bei America’s Funniest Home Videos. Als Basketball spielender Hund war er in der Late Show with David Letterman, bei The NBA Inside Stuff sowie in Lettermans Jubiläumsshow zum 10. Geburtstag der Late Show zu sehen. Er trat außerdem bei verschiedenen NBA-Spielen auf.[1]

Zum ersten Mal als tierischer Schauspieler war er in der Fernsehserie Full House zu sehen, in der er von 1989 bis 1995 den Familienhund „Comet“ spielte. Nachdem Full House 1995 geendet war, trat er als Hauptdarsteller in dem Film [Fluke](https://de.wikipedia.org/wiki/Fluke(Film))_ auf, wo er einen als Hund reinkarnierten Geschäftsmann spielte.

1997 war er Hauptdarsteller im Disneyfilm Air Bud – Champion auf vier Pfoten. Es sollte seine letzte Filmrolle werden. 1997 musste sein rechtes Hinterbein auf Grund einer seltenen Krebserkrankung amputiert werden. Buddy verstarb auf Grund von Komplikationen dieser Erkrankung am 10. Februar 1998 im Alter von 10 Jahren in San Diego.[2]

2012 veröffentlichte Kevin DiCicco das Buch Go Buddy! The Air Bud Story.[3]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Tony Perry: [Once Again, It’s Man’s Best Friend to the Rescue.](http://articles.latimes.com/1992-08-09/local/me-6279_1_air-budLos Angeles Times, 9. August 1992, abgerufen am 21. April 2016.
  2. Joal Ryan: [Hollywood Mourns Loss of „Air Bud“.](http://www.eonline.com/news/35939/hollywood-mourns-loss-of-air-bud) E! Online, abgerufen am 21. April 2016.
  3. Go Buddy! The Air Bud Story, by Kevin di Cicco, Air Bud Publishing Group, 2012.

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Aksaray MalaklÄsÄ

Aksaray MalaklÄsÄ, auch Türk Mastifi (Türkischer Mastiff), ist eine vom türkischen kynologischen Dachverband Köpek IrklarÄ ve Köpek Bilimleri Federasyonu (KIF) in der FCI anerkannte Hunderasse, die zu den Hirtenhunden zählt. Sie ist vor allem in Aksaray und der Region dort anzutreffen. Ein Rassestandard, wie er für die Anerkennung der Rasse durch die FCI nötig ist, existiert noch nicht, ist aber in Arbeit.[1]

Archäologische Funde in der Region zeigen, dass Hunde dieses Typs bereits seit alters her verwendet wurden. Die Hunderasse (bzw. ihre Vorläufer) wurde historisch als Kriegshund eingesetzt, gegenwärtig wird sie als Wachhund und Herdenschutzhundverwendet. Typisch und namensgebend für die Rasse sind die hängenden unteren Lefzen (malak). Kopf und Körper sind massig, Haut und Fell ziemlich dünn.[1]

In einer Studie, in der Hunde vom MalaklÄ-Typ untersucht wurden,[2] wird deren Verhalten mit dem des Kangals verglichen und sie werden Menschen und anderen Hunden gegenüber als aggressiver als dieser beschrieben. Wie der Kangal gehört der MalaklÄ zur Gruppe der türkischen Hirtenhunde mit schwarzer Maske (Karabaş, dt. Schwarzkopf). Sein Körperbau ist massiger als der des Kangals, die Rute weniger gebogen, die Haare kürzer. Vor allem aber kann man ihn durch seinen massigen Kopf und die Halsform sowie die hängenden Lefzen vom Kangal unterscheiden. In dieser Studie wurde eine Widerristhöhe von 72,98±0,49 cm für die untersuchten Hündinnen und von 78,36±0,31 cm bei den Rüden festgestellt. Rüden waren im Mittel 62,29±0,68 kg schwer, Hündinnen 53,20±1,01 kg. Der MalaklÄ ist damit größer und schwerer als die anderen türkischen Hirtenhundrassen Kangal, Kars-Hund und Akbaş.

Einzelnachweise

  1. ↑ Hochspringen nach:a b KIF: Aksaray MalaklÄsÄ.
  2. Hochspringen Fatih Atasoy u. a.: MalaklÄ Karabaş köpeklerde bazÄ morfolojik ve genetik özellikler. Ankara Üniv Vet Fak Derg, 61, 125-132, 2014 (Online. Türkisch.)

Weblinks

Commons: Aksaray MalaklÄsÄ – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

 

 

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Die seltenste Variante des Belgischen Schäferhundes, der Laekenois

Der Laekenois ist die rauhaarige Variante des Belgischen Schäferhundes, einer von der FCI anerkannten belgischen Hunderasse (FCI-Gruppe 1, Sektion 1, Standard Nr. 15).

Er ist der seltenste Vertreter dieser Rasse, steht aber den anderen Varianten des Belgischen Schäferhundes, vor allem dem Malinois, in puncto Arbeitsfreude, Gelehrigkeit und Eignung für Sport und Dienst in nichts nach.

Photo by sannse at the City of Birmingham Championship Dog Show, 30th August 2003

 

So sehr sich die Belgischen Schäferhunde auch in hinsichtlich ihres Fells unterscheiden, so einheitlich sind sie doch in allen anderen Merkmalen wie Körperbau, typischem Verhalten und Wesen.

Wie auch die drei anderen Fellvarianten GroenendaelMalinois und Tervueren wird der Laekenois vor allem als Schutz- und Familienhund gehalten. Bis auf das Fell und dessen Farbe unterscheiden sich die Varianten kaum. Obwohl sie alle eine gemeinsame Rasse bilden, dürfen die Varietäten nicht miteinander gekreuzt werden. In Sonderfällen können die nationalen Zuchtverbände Ausnahmen bewilligen.[1]

Einzelnachweise

  1. Hochspringen Rassestandard Nr. 15 der FCI: Belgischer Schäferhund (PDF-Dokument) S. 13

Weblinks

Commons: Laekenois – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Rassestandard Nr. 15 der FCI: Belgischer Schäferhund (PDF-Dokument)

 

 

 

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Beauceron

Herkunft und Geschichtliches

Die Ursprünge der Rasse liegen in Frankreich in einem der Hütehundschläge der Wanderschäferei. Etwa im 19. Jahrhundert bildete sich diese Rasse heraus. 1889 wurde der erste Rassestandard erstellt.

Jährlich kommen in Frankreich etwa 3000–3500 Beauceronwelpen zur Welt; die Hochburgen der Rasse sind die Beauce (ein Landstrich zwischen Chartres und Orléans, etwa 100 km südwestlich von Paris) und der Norden entlang der Grenze zu Belgien.

Beschreibung

Der Beauceron ist ein größerer (bis 70 cm) Gebrauchshund, der in seiner Gesamterscheinung an eine stämmigere Ausgabe eines Dobermann oder eine schlanke Ausgabe eines Rottweilers denken lässt. Als besonderes Merkmal hat der Beauceron doppelte Afterkrallen. Das Haar ist kräftig, kurz, dick, festanliegend, 3–4 cm lang in Schwarz mit lohfarbenen Brand oder blau gefleckt mit lohfarbenen Abzeichen: grau, schwarz und brand. Die Ohren sind halbstehend oder hängend, sie sollten nicht am Kopf anliegen. Wegen der charakteristischen Pfotenfarbe wird er auch als Bas Rouge (Rotstrumpf) bezeichnet.[2]

Wesen

Durch seinen Ursprung als Arbeitshund erklärt sich sein Hang zur Selbstständigkeit, was leicht als Dickköpfigkeit missverstanden werden kann. Bei der Erziehung braucht sein Halter daher viel Hundeverstand, Konsequenz und Einfühlungsvermögen. Eine „harte Hand“ verträgt er nicht. Bei der Haltung als Familienhund kann Hüteverhalten den Familienmitgliedern gegenüber vorkommen. Wie alle Arbeitshunde braucht er viel Beschäftigung, beispielsweise Hundesport.

Verwendung

Die Rasse wird als Hüte-Wach- und Schutzhund eingesetzt. Als Familienhund ist er durchaus geeignet, wenn der Mensch seine Herkunft beachtet. Als Schutzhund ist hohe Arbeitsfreude erforderlich sowie ein ausgeglichenes Beuteverhalten. Entsprechende Fähigkeiten werden in Arbeitslinien selektiert. Die gute Führigkeit und die Belastbarkeit machen den Beauceron zu einem guten Fährtenhund, durch seine Lauffreude ist er auch zum Sanitätshund geeignet, zumal er belastbar und trotzdem ausgeglichen ist. Gleiches gilt für seinen Einsatz als Lawinen- und Katastrophenhund.

Rechtslage

Der Beauceron steht im Schweizer Kanton Tessin auf der Rasseliste der potentiell gefährlichen Hunde; seine Haltung ist dort bewilligungspflichtig.

Weblinks

Commons: Beauceron – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Hochspringen AKC-Standard des Beauceron
  2. Hochspringen Rassestandard Nr. 44 der FCI: Beauceron (PDF-Dokument)

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Alano Español

Der Alano Español ist eine nicht von der FCI anerkannte Hunderasse aus Spanien. Die Rasse wird von der Real Sociedad Canina de España (RSCE) anerkannt, die Spanien in der FCI vertritt, und führt dort die Standard-Nummer 406. Sie kann auf spanischen Rassehundeausstellungen ausgestellt werden und den Championtitel erwerben.

Beim Alano Español handelt es sich um einen molossoiden Hundetyp. Die Hündinnen werden bei einer Schulterhöhe von 56 bis 60 cm zwischen 25 und 35 kg schwer, die Rüden kommen bei 60 bis 63 cm Schulterhöhe auf 30 bis 40 kg.

Der Name Alano steht in romanischen Sprachen für verschiedene Hunde molossoiden Typs,[2] so heißt die Deutsche Dogge beispielsweise auf italienisch Alano,[3] auf spanisch wird sie auch als Alano Alemán bezeichnet.

Abgrenzung zum Dogo Canario

Der Dogo Canario (FCI-Standard Nr. 346) ist nicht identisch mit dem Alano Español. Die RSCE führt beide mit je eigenem Rassestandard unter verschiedenen Nummern.[4]

Einzelnachweise

  1. Ergebnisse CAC Mai 2012 (PDF

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273 kB)
2. Juan-Pablo García-Borrón: Recurrencias etimologicas. Los nombres de animales. In: Anuario de Estudios Filológicos. Band 19, 1996, ISSN 0210-8178, S. 205–221, hier S. 205.
3. Rasseübersicht der ENCI (italienisch) Die Rasse mit der Nummer 235, die Deutsche Dogge, heißt hier Alano.
4. Rassestandard der RSCE für den Alano Español (Nr. 406) (englisch, pdf 244 KB), Rassestandard der RSCE für den Dogo Canario (Nr. 346) (englisch, pdf 284 KB)

Weblinks

Commons: Alano Español – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

 

 

 

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