Rico (Border Collie)

Rico (* Dezember 1994, † 2008)[1] war ein Border-CollieRüde aus Deutschland. Er erlangte Berühmtheit, nachdem er 1999 in der Fernsehsendung „Wetten, dass..?“ gezeigt hatte, dass er 77 Wörter den jeweiligen Spielzeugen zuordnen und die Gegenstände auf Kommando aus einem Nebenraum holen konnte.

Danach folgten Auftritte in anderen Fernsehsendungen, zum Beispiel stern TV. Rico konnte schließlich mehr als 250 verschiedene Wörter unterscheiden.[A 1]

Seine Fähigkeiten beim Lernen von Wörtern wurden wissenschaftlich am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie untersucht und in der renommierten Fachzeitschrift Science veröffentlicht. Dabei wurde nachgewiesen, dass der Hund durch das sogenannte „Fast Mapping“ lernte, eine Art Ausschlussverfahren, das man bisher nur bei Menschenkindern nachgewiesen hatte.[2]

Einzelnachweise

  1. Bild der Wissenschaft, abgerufen am 7. März 2011
  2. „Hunde hören aufs Wort“ MPG-Pressemeldung (10. Juni 2004)

Anmerkungen

  1. Dass er damit aber nicht allein steht, sondern auch übertroffen wird, zeigt eine wissenschaftliche Veröffentlichung vom Februar 2011, in der über einen Border Collie berichtet wird, der 1022 Gegenstände unterscheiden kann. doi:10.1016/j.beproc.2010.11.007

Weblinks

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304/5677/1682)
Paul Bloom: Can a Dog learn a Word? Science, Vol. 304, 1605 (PDF-Datei

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234 kB)
Artikel über Rico mit Foto bei www.stern.de
Artikel über Ricos Fähigkeiten auf www.wissenschaft.de
Artikel über Rico in der Washington Post
Artikel in der MaxPlanckForschung 4/2009 Der Hund denkt mit (PDF-Datei; 2380 kB)

 

 

Rico von Wikipedia ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Mit dem Hund auf die britische Insel

Was lange Zeit undenkbar war, ist seit dem schrittweisen Abbau der strengen Quarantänebestimmungen für die Einreise nach Großbritannien nun möglich. Schnell hat sich England als beliebtes Reiseziel für Hundebesitzer gemausert. Die Engländer sind ein hundevernarrtes Volk und zahlreiche Unterkünfte heißen Sie mit Ihrem vierbeinigen Begleiter Willkommen. Wanderwege für Hunde, Hundestrände und typische Gärten laden ein, in die wildromantische Natur der Insel einzutauchen.

Was ist für die Einreise notwendig?

Für die Urlaubsreise nach Großbritannien mit bis zu fünf Hunden aus Deutschland oder einem anderen EU-Land sind folgende Vorkehrungen notwendig:

  • Mikrochip oder Tätowierung, eventuell mit Identifikationsnummer
  • Tollwutimpfung, mindestens 21 Tage vor Reiseantritt
  • Heimtierausweis, wird vom Tierarzt ausgestellt
  • Bandwurmbehandlung, 1-5 Tage vor Einreise durchgeführt und in die Reisedokumente eingetragen.

Für die Einreise mit mehr als fünf Hunden gelten spezielle Regelungen.

Von der Einreise ausgeschlossene Rassen

Die Briten behalten sich vor, einigen Hunderassen die Einreise zu verweigern. Aber Achtung: Das Verbot bezieht sich nicht nur auf die Rassen, sondern auch auf Hunde mit ähnlichem Aussehen.
Ausgeschlossene Hunderassen:

  • Pitbull Terrier
  • Japanese Tosa
  • Dogo Argentino
  • Fila Brasileiro

Sollte der Hund nicht alle Bedingungen erfüllen, kann er in Quarantäne gestellt werden. Die Kosten müssen vom Halter übernommen werden

 

Der britische Hundeknigge

Für den Gast auf vier Pfoten gilt Freundlichkeit. Der Hund sollte andere Tiere und Menschen nicht belästigen, kann er das nicht, muss er an die Leine. Das gilt auch für Strände mit Leinenzwang. Die Natur ist zu schützen und Hunde mit starkem Jagdtrieb sind entsprechend vom Aufstöbern abzuhalten.
In stadtnahen Gebieten ist es von Vorteil, wenn der Hund während eines Einkaufsbummels oder dem Pubbesuch eine Unterbringung im Auto oder im Hotelzimmer hat. Dafür darf der Hund kostenlos in Bus und Bahn reisen, vorausgesetzt es ist ausreichend Platz vorhanden.
Um die Hinterlassenschaften seines Hundes kümmert sich der Halter.

Raus in die wilde Natur

Die englische Südküste ist eine malerische Kulisse, die zahlreiche Wanderouten für Hunde und ihre Begleiter anbietet. Mensch und Tier erklimmen zusammen die Steilküsten und genießen das Panorama, während der Wind leicht um die Nase weht. Gartenbesitzer öffnen ihre Pforten für einen Einblick in die englische Gartenkunst und romantische Fischerdörfer laden zum Bummel durch die historischen Straßen.

Der Südküstenpfad

Englands längster Fernwanderweg zieht sich mit ca. 1000 km entlang der abwechslungsreichen Küste. Er beginnt in Sommerset, führt durch Devon und Cornwall und endet in Dorset. Viele Hundestrände laden ein, den Weg für ein kühles Bad zu unterbrechen. Für die komplette Strecke sollten sechs Wochen eingeplant werden. Doch auch Teilabschnitte sind für Mensch und Tier ein Erlebnis. Entlang der Route bieten hundefreundliche Pensionsbesitzer Zimmer an.

Hilfe im Notfall

Ist der Hund im Ausland auf medizinische Versorgung angewiesen, so ist es oft nicht einfach, einen diensthabenden Tierarzt zu finden. Die RCVS ist die Regulierungsstelle für Tierärzte in England und hat eine Liste aller Veterinäre erstellt. Über eine einfache Suchfunktion finden Sie schnell einen Tierarzt in der Nähe

Husky Fotos aus dem Public Domain

Da es manchmal nicht so einfach ist schöne Bilder zu finden, die man als Blogger auch kommerziell nutzen darf, habe ich mich dazu entschieden hier im Blog, Lizenzfreie Hundebilder zu posten.

Alle Bilder sind unter Creative Commons CC0 als Public Domain bzw. als gemeinfrei veröffentlicht.
Du darfst die Bilder kopieren, verändern, verbreiten und verwenden, auch zu kommerziellen Zwecken. Du musst dabei nicht um Erlaubnis fragen oder einen Bildnachweis erbringen

Krimiwanderungen mit Hunden: Aktivideen für Hundetrainer und Tour-Guides

Spazierengehen war gestern: Wenn Sie mit einer Gruppe von Hunden und Menschen unterwegs sind, machen Sie doch einmal eine Krimiwanderung daraus!

Die teilnehmenden „Kommissare“ und ihre Spürhunde bekommen einen Fall präsentiert, den sie unterwegs lösen müssen. Darin sind verschiedene Aufgaben aus dem Alltagstraining wie sitzen, warten und Leinenführigkeit integriert, aber auch spannende Dinge wie Hinweise erschnüffeln, Zeugen befragen oder Leckerchen suchen.

Hundetrainerin Eva Pretscher hat sich zehn Fälle vom Juwelenraub über kaltblütigen Mord bis zum verschwundenen Weihnachtsmann ausgedacht, zu deren Aufklärung Sie Ihre Teilnehmer sofort losschicken können. Vom „Tatort“ angefangen suchen und finden Menschen und Hunde auf verschiedenen Stationen Hinweise, die am Ende zur Überführung des Täters führen.
Enthält hundezahnresistente Verdächtigen-, Motiv- oder Alibihinweise auf Kunststoffkarten für den Outdooreinsatz zu jedem Fall – mit Geruch auf die richtige Spur gebracht, finden so auch die Hunde unterwegs wichtige Hinweise!

Zusätzlich im Serviceteil als Kopiervorlage und/oder zum Download: Zahlreiche Vorlagen für Dienstausweise, Ausschreibungen, Teilnehmerurkunden und vieles mehr.