Frühling, Garten, Hundezaun – darauf kommt es bei einem hundesicheren Zaun wirklich an

Mit ein paar warmen und sonnigen Tagen kündigte sich der Frühling bereits in der letzen Woche an. Milde Temperaturen und einige Stunden Sonnenschein zogen viele nach draußen.

Am liebsten in den eigenen Garten. Und da gibt es nach dem Winter einiges zu tun.

Es wird neu gepflanzt, der Rasen auf Vordermann gebracht und Zaun und Gartenhäuschen brauchen auch mal wieder einen neuen Anstrich. Ist in den Wintermonaten ein Hunde-Vierbeiner Zuhause eingezogen, braucht es nun auch bald einen ordentlichen Hundezaun. Aber welchen Zaun benötige ich überhaupt für meinen Hund? Welche Eigenschaften muss der neue Hundezaun haben? Wie mache ich den vorhandenen Zaun hundesicher? Und worauf sollte ich eigentlich als verantwortungsvoller Hundefreund achten?
Diese und viele weitere Fragen bekommen wir von anderen Hundefreunden immer wieder auf unserer Webseite (www.hundezaun-guide.de/) gestellt.

Wir empfehlen hier folgende Herangehensweise in 3 einfachen Schritten, um den passenden Hundezaun zu finden bzw. die Auswahl einzuschränken.
1. Die Art des Zauns auswählen. Stellen Sie sich die Frage, wofür Sie den Zaun benötigen.
2. Größe und Höhe des Zauns bestimmen.
3. Material des Zauns bestimmen.

Unter der Art des Zauns versteht man dessen Einsatzzweck. Soll der Zaun also als richtiger Gartenzaun für die Umfriedung eines Grundstücks dienen? Benötigen Sie lediglich einen Zaun, der einen bestimmten Bereich im Garten einzäunt? Brauchen Sie vielleicht einen mobilen Hundezaun, den man einfach zusammenpacken und mitnehmen kann – zum Beispiel zum Camping? Suchen Sie ein Auslaufgehege für Ihren Welpen? Oder wollen Sie lediglich den Zugang beispielsweise über die Terrassentür zum Garten mit einem Hundeabsperrgitter begrenzen?

Das sollte vorab klar sein. So können Sie die suche nach dem richtigen Zaun oder Gitter für den Garten schon mal stark einschränken und müssen sich nicht durch allzu viele Produkte wühlen.

Wirklich wichtig – vor allem beim Thema Gartenzaun – ist zu wissen, wie lang dieser Zaun denn sein soll. Je nach Länge und Material variiert nämlich der Preis ziemlich stark. Zudem muss auch darauf geachtet werden, wie man den Zaun überhaupt aufstellen kann. Kann man den Zaun einbetonieren oder mit Bodeneinschlaghülsen befestigen? Oder ist das nicht möglich und man muss auf einen einfachen Steckzaun bzw. Teichzaun zurückgreifen?

Ebenso wichtig wie die Länge und das Material ist auch die Höhe des Zauns. Schließlich sollte der Hund den neuen Zaun möglichst nicht ganz einfach überspringen können. Daher empfehlen wir in etwa eine Höhe, die mindestens 2 Mal bis ca. 3 Mal so hoch ist, wie der Hund selbst.

Zu guter Letzt sollte man nochmal einen Blick auf das Material und die Form werfen. Der Zaun sollte nämlich nicht nur hundesicher, sondern auch sicher für den Hund sein. Ab und an haben wir schon erlebt, dass sich sehr agile Hunde auch an Zäunen schwer verletzt haben, indem sie beispielsweise mit einer Pfoten im Maschendrahtzaun hängen blieben.

Meist etwas ungefährlicher sind deshalb Zäune, die beispielsweise vertikale Elemente besitzen, statt Maschen oder horizontale Elemente. Welche Gefahr in dieser Form von einem Zaun ausgeht, hängt natürlich auch von der Aktivität und dem Charakter des Hundes ab. Manche Hunde geben am Zaun einfach alles – andere Hunde sind eher ruhig und man muss sich auch bei einem Maschendrahtzaun keine Gedanken machen.