April 15 2016

Aktionstag „Kollege Hund“ am 30. Juni Deutscher Tierschutzbund ruft zur Teilnahme auf

Der Aktionstag „Kollege Hund“ ist auch in diesem Jahr wieder der Tag, an dem vierbeinige „Mitarbeiter“ mit ins Büro dürfen. Der Deutsche Tierschutzbund und der örtliche Tierschutzverein ermutigen alljährlich mit Unterstützung von Pedigree Hundebesitzer und ihre Arbeitgeber, den gemeinsamen Arbeitstag einmal auszutesten. Der Aktionstag soll für mehr Verständnis werben, damit Hunde, die ihre Besitzer meist gern überall hin begleiten, nicht allein zu Hause warten müssen. Interessierte können sich ab sofort unter www.kollege-hund.de anmelden. Im Anschluss an den Aktionstag zeichnet der Deutsche Tierschutzbund die teilnehmenden Firmen mit einer Urkunde als tierfreundliches Unternehmen aus.

„Bei einem Vollzeitjob bleibt für den tierischen Mitbewohner wenig Zeit“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Obwohl zahlreiche Hunde in den Tierheimen auf ein neues Zuhause warten, schrecken Berufstätige davor zurück, einen Hund zu adoptieren, da es schwierig ist, Tier und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Mit dem Aktionstag wollen wir für mehr Akzeptanz von Hunden am Arbeitsplatz werben und zeigen, dass dies positive Aspekte haben kann – sowohl für den Mensch, als auch für den Hund.“

Da sich ein Hund positiv auf das Arbeitsklima auswirkt, profitieren auch Chefs und Mitarbeiter vom „Kollegen Hund“. Hunde am Arbeitsplatz heben die allgemeine Stimmung und fördern die Kommunikation unter den Kollegen. Das Streicheln eines Hundes baut nachweislich Stress ab und die Mitarbeiter kommen motivierter zur Arbeit. Voraussetzung ist natürlich, dass sowohl Chefs als auch alle Kollegen mit der Anwesenheit des Hundes einverstanden sind.

Auf die Bedürfnisse des Hundes Rücksicht nehmen
Am unkompliziertesten für Hunde und Herrchen sind Büros, in denen wenig Publikumsverkehr herrscht und das Tier auch zur Ruhe kommen kann. Laute Produktionsstätten oder Arbeitsplätze, an denen ständig fremde Menschen ein- und ausgehen, bedeuten dagegen mehr Stress für den Hund und sind eher ungeeignet. Im Zweifel muss individuell entschieden werden, ob eine „Zusammenarbeit“ Sinn macht. Die Arbeitssituation darf natürlich nie auf Kosten des Tieres gehen.

Der Besitzer sollte stets sicherstellen, dass die Bedürfnisse des Tieres auch am Arbeitsplatz erfüllt sind. Der Hund sollte Rückzugsmöglichkeiten und einen Platz mit seiner Decke, seinem Napf und seinem Spielzeug haben. Ein Hund, der acht Stunden oder länger nur still auf seinem Platz liegen soll, leidet. Daher sollten die Pausen dem Hund gewidmet sein – zum Spazierengehen, Toben und Spielen. Dann steht einem erfolgreichen gemeinsamen Arbeitstag nichts im Wege.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.