Fliegen mit Hund – so vermeiden Sie Stress


Es ist jedes Jahr das gleiche: Man möchte gern reisen, aber leider ist da ja der kleine Liebling, der zwar ein Mitglied der Familie ist, aber bei der Urlaubsplanung doch irgendwie mächtig einschränkt. Auf ein weiteres Mal stundenlange Bahn oder Autoreise kann man dieses Jahr gut verzichten, aber irgendwie fehlt die Alternative.

Das Hauptproblem beim Fliegen mit dem Hund ist die hohe Belastung für das Tier, weil es so lange unterwegs ist und man nicht weiß, wie man ihn behandelt. Aber immer mehr Fluggesellschaften stellen sich gerade auf diese Situation sehr gut ein und erkennen dabei, ganz klar, Verkaufspotential. Denn der Hund kann nicht einfach so als Handgepäck aufgegeben werden. Die Mitnahme ist leider immer mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Wie hoch diese Kosten ausfallen ist von Airline zu Airline unterschiedlich. Sie variieren von 35€ bis 300€, wie es zum Beispiel auf der Seite von Lufthansa geschrieben ist. Das ist abhängig von der Größe und des Gewichtes des Hundes und davon, wie lang der Flug dauert. Bevor man allerdings einen Flug antritt, sollten Sie einen Heimtierausweis für Ihren Hund besorgen. Diesen bekommen Sie bei Ihrem Tierarzt und er gilt als Nachweis, dass der Hund gegen Tollwut geimpft ist. Die Impfung ist allerdings nur gültig, wenn sie höchstens 21 Tage vor Abreise erfolgte und der Hund zu diesem Zeitpunkt min. 3 Monate alt war. Kleine Hunde können dann sogar mit in der Passagierkabine des Flugzeuges befördert werden. Größere Hunde reisen im Frachtraum mit, aber auch dort wird dafür gesorgt, dass es dem Hund an nichts fehlt. Ob nun ein Hund „groß“ oder „klein“ ist, wird von jeder Fluggesellschaft unterschiedlich bewertet. Faustregel dabei ist immer, dass das Tier in eine Box passen muss, die von der jeweiligen Fluggesellschaft als Handgepäck akzeptiert wird. Die Box muss wasserundurchlässig und bissfest sein. Wichtig bei dem Transport des Haustieres mit dem Flugzeug ist, die Fluggesellschaft rechtzeitig darüber zu informieren (min. 24 h vor Abflug).

Bei längeren Flügen hat der Hund dieselben Bedürfnisse wie am Boden: Er muss fressen, trinken und sein Geschäft verrichten. Deshalb ist es für lange Flüge wichtig, dem Hund dies alles in der Box zu ermöglichen. Zum einen sollten Sie Futter und Wasser-Näpfe in die Box stellen. Diese müssen von außen befüllbar sein. Da der Hund über den Wolken kaum Gassi gehen kann, muss der Boden der Box mit einem saugfähigen Material ausgestattet sein (Decke, Holzwolle oder Hundekissen).

Hundebesitzer sollten sehr gut darauf achten, die Box ihres Hundes mit Namen, Adresse und Telefonnummer zu beschriften. Auch der Name des Hundes kann hilfreich sein, da das Flugpersonal ihn dann besser ansprechen kann, um ihn zu beruhigen. Wichtig auch: Impfpass und Gesundheitsnachweise mit einer selbstklebenden Folie an der Box befestigen. So ist ihr Liebling perfekt ausgestattet. Ein sehr hundefreundliches Ziel ist Spanien, Sie können beispielsweise nach Nordspanien, wo es im Sommer auch nicht so wahnsinnig heiß ist. Mieten Sie sich eine Cambrils Ferienwohnung oder ein Cambirls Appartment und entdecken Sie die schönen Seiten Spaniens mit wirklich allen Familienmitgliedern. Auch Ihr Hund wird daran Spaß haben und es Ihnen danken, dass Sie ihn mitgenommen haben.

 

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