Montags Frage

Montagsfrage: Spielzeuge selber machen

Hattet ihr einen guten Start in die neue Woche? Die heutige Montagsfrage lautet: Ich suche (tolle) Ideen, wie man einem Hund sinnvoll Spielzeuge selber machen/basteln kann und nehme all eure Idee, Anregungen, Tipps etc. dankend an

Montags Frage
AnnaD / Pixabay

 

 

Ich wurde mich sehr freuen wenn du meine Frage im Kommentar bereich beantworten könntest

Mittelmeererkrankungen

Mittelmeererkrankungen beim Hund

 Mittelmeererkrankungen beim Hund – Vorbeugen ist einfacher als heilen

In wärmeren Ländern übertragen Zecken oder Mücken teilweise tückisch verlaufende Mittelmeererkrankungen. Oft treten die Symptome viel zu spät für vollständige Heilungsaussichten auf. Dennoch können Hund und Mensch vor möglichen Ansteckungen schon vor dem Aufenthalt in solch warmen Gebieten geschützt werden.

Babesiose (auch: Piroplasmose oder Hundemalaria)

Erreger der Babesiose sind Mikroparasiten, deren einzellige Struktur dem menschlichen Malariaerreger ähnelt. Es entstehen als Symptome schnell sichtbare Auszehrung des Hundes, begleitet von hohem Fieber bis 42 °C. Der Hund scheidet roten oder grünlichen Urin aus, entwickelt Gelbsucht und Blutarmut. Bei der Diagnostik muss vor allem die Zahl der roten Blutkörperchen untersucht werden. Hier setzen sich die Einzeller Babesia canis vogeli, Babesia canis rossi oder Babesia canis canis fest. Eine Gefahr für Menschen geht von der Babesiose nicht aus. Derzeit stehen zwei Behandlungsmethoden mit Antibiotika zur Verfügung. Langfristig bestehen bei vorher gesunden Hunden gute Heilungsaussichten, jedoch kann die Hundemalaria chronisch verlaufen und schlimmstenfalls zum Tod des befallenen Tieres führen. Vorbeugender Schutz ist am ehesten durch Zeckenschutzmittel möglich. Eine Impfung ist möglich, jedoch nicht vollständig schützend.

Parvovirose (Hundepanleukopenie)

Ein unsichtbarer und besonders tückischer Erreger der Parvovirose ist das Bakterium CPV-2 (Canine Parvovirus). Hunde nehmen ihn durch Belecken von Pflanzen, Futter oder Artgenossen auf. Der Virus vermehrt sich zunächst unerkannt im Zellkern, bis er heftig ausbricht. Symptome treten bei Welpen, alten Hunden und Hunden in geschwächtem Allgemeinzustand auf. Es kommt zwei bis zehn Tage nach der Ansteckung zu Fieber (bis 41,5 °C), Apathie und Appetitlosigkeit. Blutiger Durchfall erfordert eine Diagnostik über den ELISA-Test des Blutes sowie eine Kotuntersuchung. Hier lässt sich eine starke Verminderung der roten Blutkörperchen nachweisen. Eine Gefahr für Menschen ist nicht auszuschließen, allerdings wegen der nötigen hohen Körpertemperatur für die Vermehrung der Parvoviren selten. Die Behandlung ist zunächst durch Flüssigkeitszufuhr lebensrettend. Mit Antibiotika wird schließlich der Virus vernichtet. Befallene Hunde sind allerdings noch bis zu einem Jahr ab Genesung sogenannte „Ausscheider“. Soweit möglich, hilft eine Quarantäne gegen die Weiterverbreitung des Virus und Neuansteckung anderer Tiere. Wird Parvovirose rechtzeitig behandelt, bestehen gute Heilungsaussichten. Vorbeugender Schutz kann bei Welpen frühestens bei der Vorimpfung mit sieben Wochen erfolgen. Lebenslang sollte alle drei Jahre eine Wiederauffrischung des Impfschutzes gegen Parvovirose erfolgen.

Ehrlichiose (Zeckenfieber)

Die Braune Hundezecke trägt den Erreger der Ehrlichiose in sich und überträgt ihn beim Saugen am Hund auf dessen Zellen. Schon drei Stunden nach einem Zeckenbefall sind zunächst unspezifische Symptome zu beobachten. Tückisch ist die Inkubationszeit von drei Wochen: Erst jetzt treten Fieberschübe, Nasenausfluss und Nasenbluten, Atemnot und allgemeine Mattigkeit, geschwollene Lymphknoten und Muskelzucken bzw. Überempfindlichkeit bei Berührung auf. Aufgrund der Ähnlichkeit zu Symptomen anderer Erreger ist eine Diagnostik schwierig. Sie erfolgt durch einen Erregernachweis, über Gewebeproben oder einen Antikörpernachweis. Eine Gefahr für Menschen wurde bislang nicht beobachtet. Meist ist die gesunde Körpertemperatur des Menschen den Erregern buchstäblich zu kalt, so dass eine Ansteckung nicht erfolgt. Einzig Antibiotika können bei der Behandlung zum Erfolg führen, allerdings nur bei rechtzeitiger Diagnose. Die Heilungsaussichten sind in diesem Fall gut. Vorbeugender Schutz ist durch wirksame Zeckenmittel ab einer Frühlingstemperatur von ca. sechs bis sieben °C möglich und in der Regel wirksam. Besonders gefährdet sind ungeimpfte Welpen, Hunde in Stresssituationen (zum Beispiel während der Trächtigkeit) sowie ohnehin schwächere Hundesenioren.

Borreliose beim Hund

Borrelia-Bakterien sitzen als Erreger der Lyme-Borreliose in Zecken. Beim Festsaugen werden sie in den Körper des Hundes transportiert und lösen binnen eines Tages die ersten Symptome aus, häufig beginnend mit einer Wanderröte um den Bissbereich herum. Obwohl Zecken nicht nur im Mittelmeerraum vorkommen, ist dort die Ansteckungsgefahr wegen des wärmeren Klimas höher als in Deutschland. Die Diagnostik kann erst beim Auftreten weiterer Symptome wie Gelenkentzündungen, Fieberschübe oder Muskelschmerzen vorgenommen werden. Dann müssen die Erreger durch Blutuntersuchung nachgewiesen werden. Lyme-Borreliose ist nicht auf Hunde beschränkt. Bei Zeckenbiss besteht also auch eine Gefahr für Menschen. Die Behandlung mit Antibiotika dauert einen Monat, ist jedoch nur erfolgversprechend bei rechtzeitigem Behandlungsbeginn. Bei früher Therapie bestehen gute Heilungsaussichten. Besser ist allerdings ein guter Zeckenschutz als vorbeugende Maßnahme.

Dirofilariose

Während viele Mittelmeererkrankungen auch in Mitteleuropa vorkommen, ist der Erreger der Dirofilariose nur in tropischen und subtropischen Gebieten sowie ausschließlich in Südeuropa verbreitet. Mikrofilarien werden durch den Stich einer Mücke als Larven auf Hunde übertragen. Die Symptome werden häufig erst nach langer Zeit erkannt, wenn nämlich aus den Larven fertige Würmer geworden sind. Dann können Störungen der inneren Organe (Herz, Lunge, Leber, Niere) auftreten, der Hund ermüdet schnell, nimmt ab und bekommt chronischen Husten. Die Diagnostik ist schwierig und kann nur in Speziallaboren eindeutig vorgenommen werden. Eine Gefahr für Menschen besteht nicht, selbst wenn durch einen Mückenstich Larven ins Blut geraten. Denn hier kann sich der Erreger nicht entwickeln. Eine Behandlung befallener Hunde muss in jedem Fall individuell erfolgen. Sie ist langwierig bei nicht immer guten Heilungsaussichten. Vorbeugender Schutz ist nur durch geschlossene Fenster nachts und generell guten Mückenschutz während des Aufenthalts in südlichen, warmen Ländern möglich.

Hepatozoonose

Auch der Erreger der Hepatozoonose wird durch Zecken auf Hunde übertragen, allerdings nur durch Zerbeißen, Fressen und Schlucken. Der einzellige Parasit löst nach zwei bis vier Wochen als unspezifische Symptome wie blasse Schleimhäute, blutige Durchfälle, Gewichtsabnahme und Schwellungen der Lymphknoten aus. Die Diagnostik ist selten eindeutig und höchstens über den Vergleich roter Blutkörperchen sowie der alkalischen Phosphatase möglich. Eine Gefahr für Menschen und andere Haustiere (selten: Katzen) besteht nicht. Die Behandlung mit Antibiotika kann zur Heilung führen. Jedoch bestehen gute Heilungsaussichten nur bei eindeutiger Diagnose und frühzeitigem Behandlungsbeginn. Deshalb ist es sinnvoller, einen vorbeugenden Schutz durch Zeckenschutz (Tropfen oder Schluckimpfung) rechtzeitig vor dem Aufenthalt in wärmeren Ländern aufzubauen. Auch ein Zeckenband schützt für mehrere Wochen bis Monate vor einem Befall.

Leishmaniose

Die parasitären Erreger der Leishmaniose werden durch Mückenstiche in wärmeren Ländern auf Hunde übertragen. Dort lösen die einzelligen Blutparasiten erst nach Monaten oder Jahren Symptome aus. Fieberschübe, Gewichtsverlust oder eine Verhaltensveränderung erlauben eine Diagnostik über Blutuntersuchungen. Allerdings können die Symptome leicht mit anderen Mittelmeererkrankungen verwechselt werden. Eine Gefahr für Menschen besteht durchaus, da die Blutparasiten auch Menschen und andere Säugetiere befallen. Grundsätzlich zielt eine Behandlung nur auf die Linderung der Symptome ab. Vollständige Heilungsaussichten bestehen beim Hund nicht. Vorbeugender Schutz ist durch das Anlegen von Protectorhalsbändern, durch Impfung und gezielten Mückenschutz auf besonders empfindlichen Hautstellen möglich.

Fazit:
Viele Mittelmeererkrankungen beim Hund ähneln einander im Übertragungsweg und der Symptomatik. Leider ist nicht bei allen Infektionen eine vollständige Heilung möglich. Deshalb sollten Hunde vor Reisen in wärmere Länder unbedingt rechtzeitig geimpft und am Reiseziel durch Bänder, Tropfen und andere Prophylaxe vor einer Ansteckung geschützt werden.

Nach oben

urlaub mit Hund

Mit Hund nach Österreich in den Winterurlaub

In Kärnten gibt es zahlreiche Ferienhäuser für Hundebesitzer, die ihren Hund mitnehmen möchten. Das südlichste Bundesland Österreichs grenzt an Tirol, an Salzburg, an die Steiermark und an Italien und Slowenien. Die Wintersportgebiete in Kärnten sind ein Geheimtipp für Schneesicherheit. Die längste Skisaison in Kärnten wird unter anderem vom Mölltaler Gletscher geboten. Die Region und der Ort Flattach sind über zwei Wege gut zu erreichen. Entweder über die Tauernautobahn A 10 und den Autobahnknoten Spittal/Millstätter See und die Ausfahrt Lienz oder aber von München aus über Kufstein und Kitzbühel bis nach Lienz. Von Lienz aus sollten ca. 45 Minuten Fahrzeit eingeplant werden.

Wintersport für jeden Geschmack im Ferienhaus Österreich

Im Ferienhaus Österreich kommen nicht nur Wintersportler voll auf ihre Kosten, sondern auch Erholungssuchende. Alpinski, Langlauf, Schneeschuhwandern oder ein kuscheliger Abend am Kamin, um die Seele baumeln lassen und entspannen. Das Angebot an privaten Ferienhäusern und Ferienwohnungen ist groß. Die Häuser und Apartments lassen sich oftmals preiswert mieten bei einer tollen Ausstattung.

Haustier erlaubt und willkommen

Haustiere sind in vielen Ferienhäusern in Österreich willkommen. Besitzer und Hund können die Zeit unbeschwert im Schnee genießen. Auf der Skipiste ist es für Skifahrer und Hunde zu gefährlich, daher dürfen Hunde da nicht mit. Beim Langlauf darf der Hund keine anderen Langläufer behindern, die Loipen beschädigen oder verschmutzen.

Abseits der Piste

So viel Kärnten im Wintersport zu bieten hat, so umfangreich sind Angebote abseits der Piste. Der Pyramidenkogel ist der welthöchste Aussichtsturm aus Holz mit fast 100 Metern. Er schraubt sich spiralförmig in den Himmel mit einer Aussichtstreppe. Die Belohnung für den Aufstieg ist ein 360° Rundumblick. Für alle, die nicht so gut zu Fuß sind, gibt es einen Panorama-Lift. Nicht minder interessant ist das einzig private Porschemuseum Europas. Es liegt in Gmünd in Kärnten und bietet seinen Besuchern eine jährlich wechselnde Sonderausstellung. Interessierte können ihr Ferienhaus mit Hund in Österreich unter www.fewovista.de/oesterreich/ mieten.

 

 

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR im Presseportal Berlin veröffentlicht.