Bedlington Terrier

Der Bedlington Terrier, früher auch als Rothbury Terrier bekannt, stammt aus den früheren Bergbauregionen Nordenglands, wo er für die Hasenjagd[1] verwendet wurde. Im ersten Zuchtbuch des Kennel Clubs von 1874 sind 30 Bedlington Terrier verzeichnet.[2] Der erste Zuchtverband für die Rasse wurde 1877 in England gegründet.[1]

Die Rasse war auf die Rattenjagd spezialisiert und wurde daher zum Beispiel auch gerne im Bergbau eingesetzt. Vor allem aber reisten Bedlington Terrier mit Kesselflickern, Scherenschleifern und Händlern durchs Land und befreiten, während die Besitzer ihrer Arbeit nachgingen, das Dorf von Ratten und anderen Nagetieren. Die britische Wettleidenschaft missbrauchte diesen Hund, wie viele andere Terrierrassen, für Tierkämpfe; nicht von ungefähr wird er auch „Wolf im Schafspelz“ genannt. Die übliche Schur ähnelt der eines Schafes.[3]

Beschreibung

Der Bedlington Terrier ist ein Hund von mittlerer Größe (etwa 41 cm, 8 bis 10 kg). Das Fell ist blau-grau (dann dunkle Augen und Nase) oder auch leber- oder sandfarben (dann helle Augen und braune Nase). Der Kopf sollte birnenförmig sein mit Ohren, die herabhängen und an den Enden befranst sind. Weitere Standardpunkte sind der geschmeidige Hals und ein flachrippiger drahtiger Körper, sowie ein tief angesetzter Schwanz, der sich nach unten verjüngt. Der Schwanz sollte nicht über dem Rücken getragen werden. Charakteristisch ist das dichte leicht gelockte Haar, das von der Haut absteht und nicht drahtig sein sollte.

Krankheiten

Anfällig für Augenerkrankungen (in seltenen Fällen) und Kupfertoxikose (übermäßige Speicherung von Kupfer in der Leber). Durch sorgfältige Zuchtauswahl und vom Zuchtverband Klub für Terrier bzw. der FCIvorgeschriebene Tests auf Kupfertoxikose für Hunde, die für die Zucht zugelassen oder verwendet werden (z. B. Blut-Test, Genanalysen-DNA-Test), kommt die Kupfertoxikose bei dieser Rasse inzwischen selten vor. Da die Bedlington Terrier so selten sind, darf auch weiterhin mit einem Kupfertoxikose-Träger-Hund (DNA 1:2) gezüchtet werden, wenn beim Deckakt der andere Hund kein Träger ist, d. h. Kupfertoxikose negativ (= frei) ist (DNA 1:1 erbgesund).

In Finnland zum Beispiel wird der deutsche Blut-DNA Test nicht akzeptiert, weil er zu ungenau ist. Hier, wie auch in anderen Ländern, wird mit den Haarwurzeln der Kupfertoxikose-DNA-Test mit zwei Markern ausgeführt.

Einzelnachweise

↑ Hochspringen nach:a b Rassestandard Nr. 009 der FCI: Bedlington Terrier (PDF-Dokument)

  1. Hochspringen History of the National Bedlington Terrier Club
  2. Hochspringen Hans RäberEnzyklopädie der Rassehunde. Ursprung, Geschichte, Zuchtziele, Eignung und Verwendung. Band 2: Terrier, Laufhunde, Vorstehhunde, Retriever, Wasserhunde, Windhunde. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1995, ISBN 3-440-06752-1, S. 25ff. (Auch: ebenda 2001, ISBN 3-440-08235-0).

Weblinks

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Der Hund, unserem besten Freund auf der Spur

Der Hund, unserem besten Freund auf der Spur

Der Hund, unserem besten Freund auf der Spur

„Mensch und Hund leben seit 15.000 Jahren Seite an Seite. Ob als Jagd-, Haus- oder Blindenhund: Unser Verhältnis zum beliebtesten Vierbeiner ist vielschichtig. Doch was weiß man eigentlich über den Hund, der mehr Zeit mit Herrchen und Frauchen verbringt als mit seinen Artgenossen? Versteht das Tier, was man ihm sagen will, und wie äußert es seine eigenen Bedürfnisse? Verfügen Hunde über eine überdurchschnittliche Intelligenz?

Noch lange vor Landwirtschaft und Viehzuchtbetrieb und weit vor dem Dromedar, Rinder und Hühner waren Hunde die erste Nutztiere, welche vom Menschen domestiziert wurde. Im französischen Nationalmuseum für Naturgeschichte in Paris beschäftigen sich Archäozoologen mit der Frage der Domestizierung des Hundes durch den Menschen und die Geschichte, die beide miteinander verbindet.

 

 

In dieser Dokumentation entschlüsseln internationale Wissenschaftler die Sinne, Kombinationsgabe, Intelligenz und Gefühle von Bello & Co. Der Weg führt vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie über den Lehrstuhl für Ethologie der Eötvös-Loránd-Universität in ungarn/" class="lar_link" data-linkid="10395" data-postid="10267" title=" Ungarn" rel="nofollow" target="_blank" >Budapest bis hin zum Pariser Naturkundemuseum. „“Der Hund, unserem besten Freund auf der Spur„“ stellt auch einige besondere Talente vor, etwa die sogenannten Medical Detection Dogs in London, die Prostatakrebs dank ihres ausgeprägten Geruchssinns sehr viel genauer diagnostizieren können als klassische Untersuchungsinstrumente. Kennt der Hund als ständiger Begleiter und Anpassungsgenie den Menschen inzwischen besser als dieser sich selbst?“

Ariégeois

Herkunft und Geschichtliches

Die Hunderasse Ariégeois wird auch Hasenhund genannt, hergeleitet aus seinem speziellen Einsatzgebiet. Sehr ähnlich ist die Braque de l’Ariège, ein Vorstehhund; sie wird oft mit dem Ariégeois verwechselt. Der Ariégeois stammt aus einer Kreuzung großer Laufhunde und Briquets, um deren Vorzüge herauszuzüchten und deren Mängel zu vermeiden. Eingekreuzt wurden unter anderem Grand Bleu de Gascogne und Grand Gascon Saintongeois. Der Ursprung der Rasse liegt in der französischen Provinz Ariège im Südwesten Frankreichs.[1]

Beschreibung

Der Hund wird für die Flintenjagd und für die Parforce-Jagd verwendet. Seine mittlere Größe (58 cm) und sein leichter Bau machen ihn, gleich ob als Einzelhund oder in der Meute, zu einem wertvollen Gehilfen; leichter, mittelgroßer Hund, elegant und vornehm. Das Haar ist kurz, dünn und dicht in weiß mit klaren, gut abgegrenzten schwarzen Flecken; manchmal schwarz getüpfelt; ziemlich blasse lohfarbene Abzeichen auf den Wangen und über den Augen. Er wirkt sehr muskulös die Brust ist lang, mittelmäßig breit; sie reicht bis auf Ellenbogenhöhe hinab. Die Ohren sind lederartig geschmeidig, gefaltet und lang herabhängend, am Ansatz schmal und knapp unterhalb der Augenlinie angesetzt. Wie aus der Beschreibung ersichtlich, ist er ein hochläufiger Hund, großen Laufhunden sehr ähnlich. Typisch ist, dass die Lefzen nicht über den Unterkiefer hinaushängen. Der Körper ist der Hasenjagd gut angepasst mit breiter, ovaler Brust, die bis zu den Ellbogen reicht. Gut angesetzte, säbelförmige Rute.

Verwendung

Spezialisiert für die Hasenjagd, eignet er sich für jagdliche Einsätze jeglicher Art.

Quellen und weiterführende Links

Einzelnachweise

  1. Hochspringen Lehari, S. 17

Literatur

  • Gabriele Lehari: Ulmers Großes Lexikon der Hunderassen. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-4614-2

Weblinks

 Commons: Ariégeois – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

 

 

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Mit dem Hund nach Ungarn

Mit dem Hund nach Ungarn

Der ehemalige Ostblockstaat war schon immer ein beliebtes Reiseziel für deutsche Touristen. Neben der Hauptstadt Budapest bietet sich vor allem der Plattensee (Balaton) als Ort der Erholung und Entspannung an. Vielgefragt sind zudem Flusskreuzfahrten auf der Donau, die in Deutschland meist in Passau starten und teilweise bis zum Schwarzen Meer führen. Budapest ist dabei ein wichtiger Zwischenstopp.

Plattensee

Der Plattensee ist der größte See in West und Mitteleuropa, also größer als z.B. der Bodensee. Da das Wasser flach abfällt, ist das gesamte Ufer ein beliebtes Reiseziel für Familien mit Kindern und Campingfreunden. Ferienwohnungen und Ferienhäuser erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Aufgrund der geringen Tiefe ist der Plattensee mit 28 Grad im Sommer einer der wärmsten Badeseen. Die Heilbäder und Thermalquellen in unmittelbarer Nähe sind bei Gesundheitstouristen überaus beliebt.

 

Mit dem Hund nach Ungarn

Wenn man den Stellenwert des Hundes beim Menschen in Ungarn und bei uns betrachtet, kommt man zum Schluss dass dieser in etwa gleich ist. Haustiere werden ähnlich respektvoll behandelt. Hunde sind in der Öffentlichkeit aber grundsätzlich anzuleinen. Strenger ist auch die Regel, dass für größere Hunde eine Maulkorbpflicht besteht. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt diese Maulkorbpflicht im Besonderen. Wenn man sich auf dem Land befindet, werden diese Regeln meist etwas lockerer gesehen. Das Baden der Hunde im Plattensee ist und bleibt verboten. Bei Strandbädern sollte man darauf achten ob es Verbotsschilder gibt, im Zweifel erkundigt man sich vorher bei einer verantwortlichen Person, wie z.B. dem Bademeister.

Wie in den meisten EU Ländern, ist auch in Ungarn der EU-Heimtierausweis obligatorisch. Ihr Hund muss also gegen Tollwut geimpft sein. Kümmern Sie sich frühzeitig vor Abreise darum, denn die erste Impfung muss mindestens 21 Tage alt sein. Die in vielen Ländern als „gefährliche Hunde“ eingestuften Rassen (wie z.B. Pitbull) dürfen nicht eingeführt werden.

Schutz des Hundes vor Blutsaugern

Empfehlenswert ist die Prophylaxe gegen blutsaugende Insekten, wie z.B. den Zecken. Untersuchen Sie das Fell Ihres Vierbeiners regelmäßig nach den Wanderungen durch die Natur, da die nervigen Blutsauger hier besonders häufig vorkommen. Mit einem Zeckenhalsband kann man versuchen, schlimmere Auswüchse zu verhindern.

Haftpflichtversicherung in Ungarn obligatorisch

Für die Einreise nach Ungarn gilt das Gebot, dass meine eine Hundehaftpficht / Tierversicherung für den treuen Vierbeiner abschließen muss. Weitere Infos finden Sie hier: www.vergleichen-und-sparen.de/hundehaftpflicht.html

Hier geht es zu hundefreundlichen Unterkünften in Ungarn