Tipps und Tricks rund um das Shooting mit einem Vierbeiner

Fotografie ist ein weit verbreitetes Hobby. Viele schießen in ihrer Freizeit Fotos und neben den Wundern der Natur sind unsere Liebsten die beliebtesten Motive. Dabei handelt es sich nicht immer um unsere Mitmenschen, auch schöne Momente mit unseren Tieren halten wir gerne fest. Gerade der Hund als treuer Begleiter des Menschen ist ein gern gesehenes Motiv vor der Kamera.

Tipps und Tricks rund um das Shooting mit einem Vierbeiner

Quelle: Pexels.com

 

Es gibt Fotografen, die sich besonders auf Tierfotografie spezialisiert haben und das Beste aus ihrem Hund herausholen können. Doch ihr kennt euren Hund immer noch am besten, weswegen ihr das Shooting auch einfach selbst in die Hand nehmen könnt. Im folgenden Text möchte ich euch Tipps und Tricks rund um ein Shooting mit einem Vierbeiner geben.

Auf was muss man aufpassen bei Shootings mit Hunden?

Grundsätzlich ist es wichtig, dass der Hund auf euch hört. Er sollte die Grundkommandos Sitz, Platz und Bleib beherrschen und immer abrufbar sein. Nützlich ist es sicherlich auch, wenn er sich nicht so leicht ablenken lässt. Wenn diese Elemente passen, kann man auf eine Leine, die sich nicht gut im Bild macht, verzichten.

 

Ansonsten gilt es die Sache locker anzugehen. Für einen Hund, der keine Shootings gewohnt ist, ist dies eine neue und gewöhnungsbedürftige Situation. Ihr müsst ihm Zeit lassen sich an Kamera, Licht und Geräusche zu gewöhnen. Zusätzlich braucht ihr Geduld um euch selbst auf das Shooting einzustellen. Der richtige Moment für ein Foto ist schnell vorbei, da die Tiere nicht ruhig sitzen bleiben. Darum gilt es so viele Fotos wie möglich zu schießen, denn dann ist sicher das Richtige dabei.

Wie motiviert man die Tiere zum Mitmachen?

Ein Shooting ist für den Hund eine ungewohnte Umgebung an die er sich gewöhnen muss. Nehmt ihm die Angst vor der Kamera indem ihr ihn daran schnuppern lasst und bereitet ihn bereits im Vorfeld auf das Klickgeräusch vor, damit euch keine schlechte Überraschung am Tag selbst erwartet.

 

Bemerkt ihr, dass der Hund keine Lust mehr hat, dann lasst ihn sich kurz ausruhen. Danach könnt ihr in mit Spielsachen, Leckerlis oder anderen Accessoires, die ihr am besten immer mit zum Shooting nehmt, motivieren. Nehmt besser zu viele Sachen mit, als zu wenig, denn so seid ihr auf der sicheren Seite.

Was sind gute Motive für Shootings mit Tieren?

Genau wie bei Shootings mit Menschen, gibt es auch für Tiershootings viele mögliche Motive. Habt ihr noch nicht viele Fotos von eurem Vierbeiner bieten sich Porträts an. Andererseits könnt ihr aber auch Actionfotos machen, da diese interessanter und vielseitiger sind. Habt ihr mehrere Tiere, dann lichtet sie zusammen ab oder gebt einem Freund die Kamera und geht selbst mit ins Bild.

 

Es bietet sich auch an die Spielsachen, die ihr als Motivation mitgenommen habt, für die Fotos zu nutzen. Gebt dem Hund einen Teddy, einen Ball oder einen anderen Gegenstand und fotografiert ihn beim Spielen und Toben, so entstehen die authentischsten Fotos.Es ist nur wichtig, dass ihr den richtigen Moment für die Art Fotos wählt, die ihr haben wollt. Zu Beginn des Tages, wenn der Hund noch viel Energie hat oder gar nachdem ihr mit ihm gespielt oder getobt habt, ist er aufgedreht. Dies ist dann ein guter Moment für Actionfotos. Nach dem Füttern ist der Hund jedoch ruhig, weshalb dies ein guter Moment für ein Porträt ist.

Was sind gute Locations für Shootings mit Tieren?

 

Die passende Umgebung für das Shooting zu finden ist nicht immer einfach, doch das Bild steht und fällt mit dem Hintergrund, weswegen ihr euch gut überlegen solltet wo ihr shootet. Grob gesehen, habt ihr zwei Möglichkeiten: Entweder ihr macht ein Indoor- oder ein Outdoorshooting.

Indoor

 

Indoorshootings finden meistens im Studio statt, doch wenn ihr die Möglichkeiten dazu habt, könnt ihr es auch bei euch zuhause tun. Sie eignen sich besonders gut für ruhige Shootings, also zum Beispiel für Porträts in sitzender oder liegender Position.

 

Der Vorteil vom Innenshooting ist, dass ihr nicht vom Wetter abhängig seid. Des Weiteren seid ihr im Licht flexibler: Im Studio könnt ihr Blitze, Reflektoren und Softboxen verwenden, die Lichtstimmungen erzeugen, wie ihr sie in der Natur nicht vorfindet.

Outdoor

 

Wenn ihr glaubt schon genug Porträts eures Vierbeiners im Hundekorb zu haben, könnt ihr auch draußen welche schießen. Doch das Outdoorshooting eignet sich besonders gut für Actionshootings, bei denen Bewegung im Vordergrund steht. Die Natur bietet euch unbegrenzte Möglichkeiten. Je nachdem ob ihr euch für eine Wiese, den Park, den Wald, die Berge oder einen See entscheidet könnt ihr euren Vierbeiner laufend, schwimmend oder springend fotografieren.

 

Das Einzige was ihr beachten müsst sind das Wetter und die Lichtverhältnisse. Für Outdoorshootings solltet ihr mehrere Tage einplanen, denn falls es regnet, fällt es wortwörtlich ins Wasser. Des Weiteren solltet ihr das Shootings für morgens oder am frühen abend (wenn es noch nicht dunkel ist) einplanen, da das Licht dann am besten ist. Ungeeignet ist jedoch die Mittagssonne, da es dann zu hell ist, besonders im Sommer.

Welche Kamera eignet sich am besten für Shootings mit Tieren?

 

Nachdem die Rahmenbedingungen geklärt sind bleibt die Frage wie ihr euch anlegen sollt und welche Technik ihr benötigt um das perfekte Foto eures Hundes zu schießen. Es ist nicht unbedingt notwendig sich für ein Shooting teures Material zu leisten. Auch herkömmliche digitale Kleinbildkameras schießen gute Fotos von euren Tieren. Wer jedoch plant seinen Vierbeiner öfter vor die Linse zu bringen, für den lohnt sich die Investition in eine Spiegelreflexkamera.

Auf was solltet ihr beim Kauf der Kamera aufpassen?

 

Das Wichtigste bei der Tierfotografie ist das Objektiv. Darum solltet ihr den Schwerpunkt auf die Qualität des Glases legen und euch ein gutes Makro-Objektiv zulegen das möglichst lichtstark ist und einen schnellen sowie treffsicheren Autofokus hat. Eine schnelle Bildfolge ist wichtig, damit ihr viele Fotos hintereinander schießen könnt und somit auch bei den bewegten Bildern ein paar Gute dabei sind. Zudem ist eine hohe Brennweite (mindestens 200, besser sogar mehr), sowie ein Standardzoom von ca. 18-80mm bedeutsam für ein gutes Resultat.

Wie solltet ihr Kamera und Licht einstellen?

Kameraeinstellungen

 

Eines der wichtigsten technischen Hilfsmittel der Tierfotografie ist der Autofokus, der den Schärfebereich ständig ausgleicht und somit auch scharfe Fotos ermöglicht, wenn das Tier plötzliche Bewegungen macht. Er sollte deswegen immer eingeschaltet sein. Eine gute Wahl, gerade für Anfänger, ist zudem der Sport- und Bewegungsmodus, der neben einem Autofokus auch verkürzte Verschlusszeiten beinhaltet. Wer die Verschlusszeit manuell einstellen will, soll Belichtungszeiten von ungefähr 1/1000 s als Richtwert nehmen.

 

Um den Hintergrund und das Motiv ideal trennen zu können empfiehlt sich eine kleine Einstellung um 4 bei der Blende. Auch der ISO sollte relativ niedrig eingestellt sein: Um möglichst scharfe Bilder zu bekommen eignet sich ein Wert von 200. Bei Porträt Shootings, wo das Tier sich nicht so viel bewegt, könnt ihr dann höhere Werte auswählen. Weglassen solltet ihr jedoch den Blitz, denn er verschreckt das Tier und schadet zudem auch seinen Augen. Wollt ihr dunkle Bereiche aufhellen, dann nutzt lieber Reflektoren, denn sie sind viel angenehmer für das Tier.

Lichtverhältnisse

 

Da hartes Licht starke Schatten wirft eignet sich weiches Licht besser zum Fotografieren. Im Studio sollte es idealerweise nicht auf das Tier, sondern an die Seitenwand oder die Decke gerichtet werden. So entstehen weniger Schatten und der Hund ist nicht geblendet.

 

Solltet ihr draußen fotografieren, findet ihr das beste Licht morgens, wenn die Sonne noch nicht so hoch steht oder abends kurz vor dem Sonnenuntergang. Da die Wintersonne nicht so grell ist, könnt ihr im Winter ganztägig fotografieren. Ihr solltet zudem immer darauf achten nicht gegen die Sonne zu fotografieren, da eurer Vierbeiner dann dunkler wirkt. Ansonsten könnt ihr das Sonnenlicht etwa kurz nach Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang für reizvolle Kontraste und Lichtspiele nutzen, die das Bild extra verschönern.

Foto Konzeptionen und der rechte Winkel

 

Genau wie bei Shootings mit Menschen solltet ihr darauf achten die Gliedmaßen eures Vierbeiners nicht abzuschneiden, da sonst die Proportionen komisch wirken können. Geht deswegen lieber weiter weg und gebt dem Tier mehr Raum. Außerdem solltet ihr euch auch nach den traditionellen Foto Konzeptionen richten: Drittelregel, goldener Schnitt und diagonale Linienführung. Achtet auch darauf das Tier nicht in der Mitte vom Bild zu platzieren und dass es wenn es links sitzt nach rechts schaut und umgekehrt. So wirkt der Raum größer.

 

Weiters solltet ihr die Fotos gerade, also auf Augenhöhe mit dem Tier, schießen. Nur so kommen die Konturen des Gesichts gut zum Vorschein. Wenn ihr von oben oder unten fotografiert wirkt der Hund entweder übergroß oder aber klein und zerbrechlich, was nicht seinen wahren Charakter widerspiegelt. Bei Bewegtbildern könnt ihr die Bewegung des Tieres mit einplanen und einen Tick früher abdrücken, damit dann am Ende das gewünschte Motiv zu sehen ist.

 

Zuletzt solltet ihr den Fokus immer auf sein Auge stellen, denn dorthin schaut man auf Fotos zuerst. Viele Kameras haben eine dynamische Fokusmethode eingebaut, die euch dabei hilft den Fokus des Auges nicht zu verlieren, wenn das Tier sich zu viel bewegt. Ansonsten gilt, dass Übung den Meister macht. Je öfter ihr mit eurem Vierbeiner shootet, umso besser werden die Fotos.

Wie Hunde die Welt verändern

Kein Tier ist uns Menschen so nah wie der Hund: Seit Jahrtausenden helfen Hunde beim Hüten von Schafen und bei der Jagd; sie sind treue Begleiter und zuverlässige Beschützer. Doch wie ist diese einzigartige Verbindung entstanden? Mit außergewöhnlichen Bildern aus aller Welt erzählt dieser Film eine der spannendsten Geschichten, die die Evolution jemals geschrieben hat – vom wilden Wolf zum besten Freund des Menschen.

In fast allen Kulturen leben Menschen und Hunde Seite an Seite. Etwa 400 verschiedene Rassen gibt es heute, nach aktuellen Erkenntnissen stammen alle Hunde von Wölfen ab. Doch wann und wie aus Wölfen Hunde wurden, darüber rätseln Forscher bis heute: Der Biologe Raymond Coppinger ist sich sicher, dass der Müll unserer Vorfahren vor etwa 15.000 Jahren die Wölfe in Menschennähe lockte. Möglicherweise profitierten damals besonders die Wölfe, die sich möglichst nahe an Menschen heran trauten – ein Phänomen, das Coppinger bei Hunden noch heute auf Müllkippen in Mexiko City beobachtet.

Wie kein anderes Tier hat der Mensch den Hund geformt – und umgekehrt: In Mexiko werden Nackthunde als mystische Tiere verehrt – den Welpen schreiben die Menschen heilende Kräfte zu. Bis heute sichern Schlittenhunde den Inuit in der Arktis das Überleben. Trotz Hightech-Alarmanlagen sind Wachhunde noch immer der wirksamste Schutz vor Einbrechern.

Doch selbst im Chihuahua und der Deutschen Dogge schlummern noch immer die Instinkte ihres Urahns, des Wolfes. So nutzen Schäfer in Schottland den Jagdinstinkt ihrer Border-Collies: Unermüdlich treiben die durchtrainierten Hunde die ihnen anvertrauten Schafe zusammen – anders als Wölfe krümmen sie allerdings keinem Schaf auch nur ein Haar.

Längst nicht alle Rätsel der einzigartigen Beziehung zwischen Mensch und Hund haben Wissenschaftler gelöst – doch in einem sind alle sich einig: Ohne Hunde wären wir Menschen nicht das, was wir sind.

Drentse Patrijshond

Herkunft und Geschichte

Diese Rasse entstand im 16.  Jahrhundert und stammt von Hunden ab, die über Frankreich aus Spanien in die Niederlande kamen. Sie wurden im Osten des Landes, besonders in der Provinz Drente rein erhalten und nicht wie anderswo mit anderen Hunderassen vermischt. 1943 wurde der Hund dann durch den Raad van Beheer op Kynologisch Gebied anerkannt.

Kurzbeschreibung

Der Drentse Patrijshond ist gut proportioniert und wird bis zu 63 cm groß. Die Statur lässt erkennen, dass er die für einen Jagdhund benötigte Geschwindigkeit besitzt.

Das Haar ist dicht und bedeckt den Körper gut. Es ist nicht wirklich lang, aber da einige Körperteile wie Hals und Vorbrust mit langem Haar bewachsen sind, erweckt es den Eindruck. Die Farbe des Haares ist weiß mit braunen Flecken, mit oder ohne Tüpfelung. Die Umgebung der Augen und die Behänge sind braun.

Seine Ohren sind nicht schwer und hoch angesetzt.

Verhalten und Charakter

Der Drentse Patrijshond ist ein idealer Jagdhund für die verschiedensten Geländearten. Ein ihm angeborener Vorzug ist, dass er mit dem Jäger ständig in Kontakt bleibt. Er ist anpassungsfähig und kann damit verschiedene Arten von Wild jagen, egal ob an Land oder im Wasser. Zudem ist er ein guter Appotierhund. Er braucht nur wenig Ausbildung, da ihm all diese Eigenschaften angeboren sind.

Er besitzt einen sanften Charakter, weshalb man ihn nicht mit Zwangsmethoden ausbilden sollte. Außerdem ist er intelligent und treu. Wenn man ihn gut erzieht und ausbildet, ist er ein guter Familienhund und Begleiter des Jägers.

Weblinks

 Commons: Drentscher Hühnerhund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

 

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