Bahnreise mit dem Hund

In nur wenigen Monaten startet sie wieder: Die Reisehochsaison der Deutschen. Dabei stehen deutsche Urlaubsziele wieder hoch im Kurs. Nicht nur für die Zweibeiner, sondern auch für die vierbeinigen Fellträger soll diese Zeit zu einem erholsamen Erlebnis werden. Doch wie reist das ungleiche Paar am besten?

Bahnreise mit dem Hund

Du hast dich nach intensiven Überlegungen für eine Zugreise entschieden. Gerade für kürzere Fahrtstrecken eignet sich die Bahn besonders gut.

Anders als im Auto wird den Passagieren deutlich mehr Platz geboten. Im klimatisierten Abteil könnt ihr euch schön ausstrecken und dein Liebling bleibt dabei ruhig und entspannt. Zudem hast du stets die Möglichkeit, dich liebevoll um deinen Hund zu kümmern.

Doch was musst du beachten?

Für eine stressfreie Reisezeit mit deinem treuen Freund solltest du dich im Vorfeld auf einige Dinge vorzubereiten

  • Generell gilt in den Abteilen der Bahn  Leinenpflicht für alle Hunde, sofern sie nicht in einer Transportbox mitfahren. Dieses dient zur Sicherheit der Tiere und selbstverständlich auch der Mitreisenden.
  • Sollte ein Passagier Unwohlsein in Zusammenhang mit deinem Hund äußern, müsst ihr leider in ein anderes Abteil wechseln. Außerdem gilt generelles Hundeverbot im Bordrestaurant. Von diesen Regeln befreit sind Blindenführ- oder Begleithunde
  • Auch wenn eine Direktverbindung für dich bequem ist, freut sich dein Vierbeiner darüber, sich kurz am Bahnsteig die Beine zu vertreten, ein kleines Geschäft zu erledigen (wegmachen nicht vergessen!) oder etwas zu trinken. Das solltest du vor allem bei Reisen, die über 3 Stunden dauern, berücksichtigen.
  • Wer besonders sorglos reisen möchte, meidet zu Liebe seines Hundes die Hauptverkehrszeit, z.B. den Berufsverkehr.
  • Bei längeren Reisen empfiehlt sich das Anmieten eines Schlafabteils. Dort habt ihr ausreichend Platz für euch und seid fern der Hektik des ständigen Passagierwechsels. Bitte vergiss hierfür die Decke nicht, damit es dein Hund genauso bequem hat wie du.
  • Zudem hab immer Papiertücher und einen kleinen Beutel dabei – sicher ist sicher…

Bahnreise mit dem Hund, welche Kosten kommen auf dich zu?

  •  Generell muss für Tiere, die nicht im Handgepäck transportiert werden, ein Ticket gelöst werden.
  • Während der kleine Hund  in der Transportbox kostenlos mitreist, zahlst du für den Hund an der Leine die Hälfte von deinem Normal- bzw. Spartarif.
  • In den vergünstigten Sondertarifen, z.B. Schönes-Wochenende-Ticket, gilt dein Partner als eine weitere Person. Aber auch hier solltest du dich vor Reisebeginn noch genau erkundigen: So fährt der Hund in Bayern auf das Landesticket bereits kostenlos mit.
  • Leider ist die Buchung als Online-Ticket zum Selbstausdrucken nicht möglich.
  • Der Schlafwagen des City Night Liners muss als ganzes Abteil gebucht werden. Zudem wird an Bord eine Pauschale von 30 Euro für den Hund kassiert.
  • Bei internationalen Reisen ist für deinen Vierbeiner der Reisepreis eines Kindes (2. Klasse) zu entrichten.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Taste dich mit deinem Hund langsam an die Bahnfahrten heran und fordere seine Geduld nicht mit der ersten Fahrt als Langstrecke heraus. Denn auch er muss sich an dieses Transportmittel erst noch gewöhnen. Aber mit guter Vorbereitung, liebevoller Sorge und kleinen Belohnungen werdet ihr euch auch hierbei schnell als Team einspielen.

 

„Fast die Hälfte der Hundebesitzer (42%) nehmen ihren Hund grundsätzlich mit in die Ferien, 19 Prozent tun dies zumindest gelegentlich und wie seht es bei euch aus,nimmst du deinen Hund auch in den Urlaub mit.?

Altdeutsche Schäferhund

Der Altdeutsche Schaeferhund ist eine Hunderasse, die sich aus der Langhaarvariante des Deutschen Schaeferhundes entwickelte. Er ist als Rasse von der FCI nicht anerkannt. Seit 2010 wird daneben der Typ Langstockhaar als Variante des Deutschen Schaeferhunds anerkannt.

Herkunft und Geschichte

Mit dem Begriff Altdeutscher Schaeferhund wird heute im allgemeinen Sprachgebrauch überwiegend der Deutsche Schäferhund mit längerem Deckhaar bezeichnet. Dieser wird in unterschiedlichen Verbänden gezüchtet.

Der Grund ist in der Geschichte des Deutschen Schäferhundes zu finden. Nachdem der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) beschlossen hatte, dass der langstockhaarige Typ nicht mehr zur Zucht zugelassen werden solle, gründeten einige Züchter einen eigenen Zuchtverein, um den langhaarigen oder langstockhaarigen Typ durch eigene Zucht zu erhalten. Als Name wurde „Altdeutscher Schäferhund“ verwendet.

Der SV beschloss, den langstockhaarigen Typ ab 2010 wieder zur Zucht zuzulassen.[1]

Ursprünglich bezeichnet der Begriff Altdeutscher Schäferhund einige alte Schäferhund-Schläge, die nicht in der Zucht des Deutschen Schäferhundes aufgegangen und jetzt unter dem Oberbegriff Altdeutsche Hütehunde zusammengefasst sind.[2] Dessen ungeachtet findet die ursprüngliche Bezeichnung weiterhin Verwendung.[3]

Beschreibung

Das Aussehen entspricht in etwa dem des Deutschen Schäferhundes, jedoch ist sein Fell lang mit weicher Unterwolle. Er hat langes Fell, sogenannte Fahnen, an den Ohren, Läufen und der buschigen Rute, an den Keulen eine deutliche Hose und am Hals eine Mähne. Die Farben sind die gleichen wie beim Deutschen Schäferhund.

Wesen

Sein Wesen entspricht dem des Deutschen Schäferhundes mit kürzerem Stockhaar.

Verwendung

Wie der Deutsche Schäferhund wird er als Schutz-, Gebrauchs-Hüte- und Begleithund eingesetzt.

Weblinks

Commons: Altdeutscher Schäferhund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. Standard Deutscher Schäferhund, Variante Langhaarig (MS Word;281 kB)

2. Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde. Altdeutschehuetehunde.de. Abgerufen am 25. September 2010.
3. Altdeutscher Hütehunde auf Gut Herbigshagenetwa hier

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 Discdogging

Der Begriff Discdogging, auch Dog Frisbee genannt, bezeichnet eine Hundesportart mit einer Wurfscheibe. In der einfachsten Variante wirft ein Mensch ein Frisbee und der Hund bringt es zurück. Durch unterschiedliche Varianten und das Einüben verschiedener Tricks kann der Sport individuell und auf Turnierebene betrieben werden

Geschichte

In den USA in den 1970ern begonnen, entwickelt sich der Disc-Dog-Sport in Amerika bald zu einer auch auf Wettkampfebene praktizierten Hundesportart. Als Urvater des Sports gilt Alex Stein mit seinem Hund, dem Whippet-Rüden Ashley. Bekannt wurden die beiden, als sie am 5. August 1974 in der Pause eines Baseball-Meisterschaftsspiels in Los Angeles auf das Spielfeld liefen und dort eine ungenehmigte und aufsehenerregende Vorstellung mit der Frisbee-Scheibe gaben. In Deutschland wurde der Sport vor allem durch Jochen Schleicher bekannt gemacht.

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Wettkampfarten

Bei Wettbewerben unterscheidet man drei Disziplinen:

Freestyle
Ähnlich wie beim Dogdancing gibt es hier eine zwei Minuten Kür mit Musik. Es dürfen bis zu 7 Scheiben gespielt werden. Bewertet werden unter anderem Choreographie, Schwierigkeit, gefangene Würfe, Wurftechnik und das Zusammenspiel von Mensch und Hund.
Mini Distance
Beim Mini-Distance befindet sich der Werfer mit seinem Hund in einem markierten Spielfeld. Ziel des Spiels ist es, innerhalb von 60 Sekunden möglichst viele Punkte zu erzielen. Punkte gibt es für jeden vom Hund in der Luft gefangenen Wurf, wobei die Anzahl der vergebenen Punkte abhängig ist von der Weite des Wurfs.
Long Distance
Der Werfer hat 3 Würfe. Punkte gibt es für den weitesten Wurf, bei dem der Hund die Scheibe in der Luft gefangen hat.

Allgemeines

 

Discdogging ist grundsätzlich für jeden gesunden Hund geeignet. Um Verletzungsgefahren für den Hund vorzubeugen, sollten nur hundegeeignete Frisbee-Scheiben verwendet werden. Mittlerweile gibt es Wurfscheiben, die extra für Hunde entwickelt wurden. Diese Scheiben sind bruchsicher und lassen sich leicht verbiegen. Weiterhin sollte auf ein geeignetes Gelände mit weichem, ebenen Boden, möglichst ohne Löcher geachtet werden.

Literatur

 

Discdogging von Wikipedia ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.