Südtirol 

Die mehrheitlich deutschsprachige Provinz Südtirol ist, neben der italienischsprachigen Provinz Trentino, der zu Italien gehörende Teil der Alpenregion Tirol, südlich des Brennerpasses.

Regionen

Orte

Städte

  • Bozen (104.000 Einwohner), ital. Bolzano
  • Brixen (20.700 Einwohner), ital. Bressanone
  • Bruneck (15.500 Einwohner), ital. Brunico
  • Glurns (880 Einwohner), ital. Glorenza, eine der kleinsten Städte Europas mit komplett erhaltener Stadtmauer
  • Leifers (17.200 Einwohner), ital. Laives
  • Meran (38.200 Einwohner), ital. Merano
  • Sterzing (6.400 Einwohner), ital. Vipiteno

Kleinere, aber touristisch interessante Orte

Südtirol

Weitere Ziele

Ehrenburg (ital.: Casteldarne), romantisches Dörfchen im schönen Pustertal, wunderschönes Schloss und prunkvoll eingerichtete Kirche, Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und Radtouren.

Hintergrund

1363 übergab die Gräfin von Tirol Margarethe Maultasch dem Habsburger Herzog von Österreich Rudolf IV. die Grafschaft Tirol. Benannt ist diese nach dem Stammsitz der Grafen, dem Schloss Tirol bei Meran.

Im Zuge der napoleonischen Kriege verlor Österreich 1805 Tirol an Bayern. 1809 erhoben sich die Tiroler unter der Führung von Andreas Hofer, einem Wirt aus dem Passeiertal gegen die bayrisch-französischen Truppen. Nach anfänglichen Erfolgen wurde der Aufstand niedergeschlagen und Hofer in Mantua hingerichtet. Nach dem Sturz Napoleons wurde Tirol 1813 wieder an Österreich angeschlossen.

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wurde die südliche Hälfte Tirols, das heutige Südtirol mit dem Trentino („Welschsüdtirol“), durch den Friedensvertrag von Saint Germain der Siegermacht Italien zugesprochen. Die Brennerlinie wurde zur Staatsgrenze erklärt.
1922-1939: Die faschistische Regierung Italiens betreibt eine „Italienisierung“ Südtirol. Der Unterricht in deutscher Sprache wird verboten, italienische Ortsnamen eingeführt, große Industriebetriebe werden in Südtirol angesiedelt um italienischen Arbeitern aus dem ganzen Land einen Anreiz bieten zu können.
1939: Hitler und Mussolini stellen die deutschsprachigen Südtiroler vor die Wahl (Option): Ins Deutsche Reich auswandern oder im Land bleiben und auf jede sprachliche und kulturelle Eigenständigkeit verzichten. Der Krieg verhindert die Auswanderung eines Großteils der Bevölkerung. 75.000 wandern aus.

Im Mai 1945 wird Südtirol von den Alliierten besetzt. Am Rande der Pariser Friedenskonferenz wird ein Schutzvertrag für die Interessen der deutschsprachigen Minderheit unterzeichnet. 1948 genehmigt die italienische Nationalversammlung das 1. Autonomiestatut für die Region Trentino-Südtirol. 1960 fordert eine UNO-Resolution eine Ausweitung dieser Autonomie. 1972 tritt das neue Autonomiestatut in Kraft welches der Autonomen Provinz Bozen weitreichende Selbstbestimmungsrechte einräumt.

Sprache

70 % der Südtiroler gehören der deutschen Muttersprache an, 25 % der italienischen und 5 % der ladinischen. In den größeren Städten ist der Anteil der italienischsprachigen Bevölkerung wesentlich höher (Meran ca. 50%, Bozen ca. 73% Italiener). Die Amtssprachen sind deutsch, italienisch und ladinisch.

Anreise

Die klassische Anreise sowohl per Auto als auch per Bahn erfolgt von Innsbruck kommend über den Brennerpass. Wer ins Vinschgau möchte, kann auch über den Reschenpass anreisen, der nicht so stark frequentiert ist wie der Brenner und keine Autobahngebühr kostet. In Bozen befindet sich ein Regionalflughafen, der ganzjährig mit Rom und Mailand im Linienverkehr verbunden ist.

Fahrrad

Aus Deutschland führt die Via Claudia Augusta von Donauwörth über Augsburg, dem Fernpass (A), dem Reschenpass (A), durch den Vinschgau, über MeranBozenTrient nach Venedig.

Mobilität

Südtirol verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz, der Bahnverkehr beschränkt sich nicht nur auf das Eisack- und Etschtal folgende Hauptverbindung Innsbruck – Verona und die Bahnlinien durch das Pustertal nach Lienz und durch den Vinschgau. Allerdings sind die Züge nicht sehr schnell, dafür sehr billig. Gute Bahnanbindung auch bis Venedig.

Eine günstige Möglichkeit stellen die Busverbindungen des Transport Verbundsystems der Autonomen Provinz Bozen dar. Fast jede kleine Ortschaft im ganzen Land ist über öffentliche Busse erreichbar.

Der km kostet 0,15 € mit Bus oder Bahn. Wenn man diese öfters in Anspruch nehmen will, so ist es ratsam, sich einen Fahrschein zu 10 € oder 25 € zuzulegen (mit diesem Fahrschein kostet der km 0,12 €. Man kann diesen Fahrschein nicht nur in den Stadtbussen benützen, sondern auch mit den Zügen von Trient bis Innsbruck, den Überlandbussen und den Stadtbussen von Meran, Brixen, Schlanders, Bruneck, Leifers, Mals und Toblach fahren. Am Besten aber kaufen Sie sich eine sog. „Mobilcard“, das sind 1- Tages-, 3-Tages 7-Tageskarten: Sie gibt es für 1 Tag: 15 €, 3 Tage: 23 € und 7 Tage: 23 €. Der Vorteil dieser Karten ist, dass man unlimiert durch ganz Südtirol mit allen öffentlichen Verkehrsmittel fahren kann. (Regionalzüge der SAD und Trenitalia, Busse, City-Busse, Seilbahnen) Achten Sie jedoch auf alle Fahrkarten, denn sie sind extrem anfällig. Lassen Sie die Fahrkarten nie neben einen Handy, Magneten oder sonstiger Wärmequellen liegen und achten Sie darauf die Karten nicht zu verbiegen. Ansonsten werden sie beschädigt und sind vom Entwerter nicht mehr lesbar und somit ungültig.

Das Fahrradnetz wurde in den letzten Jahren sehr gut ausgebaut mit dem Ziel alle Täler zu verbinden. Sehr beliebt ist der grenzüberschreitende Fahrradweg von Toblach/Innichen im Pustertal nach Lienz ( Österreich).

Sehenswürdigkeiten

  • Dolfi Land: Holzschnitzkunst aus Südtirol mit ganzjährigem Weihnachtsmarkt in St. Ulrich. www.dolfiland.com
  • Die berühmten Drei Zinnen im Hochpustertal
  • Die Sextner Sonnenuhr – weltgrößte steinerne Bergsonnenuhr
  • Schloss Tirol bei Meran
  • Archäologiemuseum in Bozen mit der weltberühmten Eismumie „Ötzi“
  • Bunker- und Festungsanlagen/-ruinen des 1. Weltkriegs in ganz Südtirol
  • [3-Burgenwanderung] bei Eppan
  • Reinhold Messners Bergvölker Museum Firmian auf Schloss Sigmundskron bei Eppan
  • [Eislöcher] Eppan/Berg ungewöhnliches Kältewunder Klima/Vegetation von 2000 Höhenmetern auf 500 Höhenmetern
  • Schloss Trauttmansdorff bei Meran (mehr Infos hier)

Aktivitäten

Sommer/Frühling/Herbst:
17.000 km markierte Wanderwege: Höhenwege und Gipfeltouren, Talwanderungen und Seenrundwege, Wanderungen auf Schutzhütten und Almen. Etwas besonderes für den Westen Südtirols sind die Waalwege. Der Vinschgau und der Raum rund um Meran sind seit jeher äußerst regenarm. Deshalb konstruierten die Bauern vor Jahrhunderten ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem: die Waale. Sie hoben viele Kilometer Gräben aus, bauten Holzrohre und Rinnen und leiteten damit das Gletscherwasser zu ihren Wiesen und Feldern. Diese alten Konstruktionen durchziehen noch die Landschaft. Abenteuerliche Pfade und Stege, bilden die Waalwege. Einst zur Instandhaltung der künstlichen Wasseradern gedacht, sind sie heute als Wanderwege sehr beliebt.

Ganz Südtirol ist von einem Radwegenetz durchzogen. Besonders reizvoll ist der Pustertal-Radweg, der bis nach Lienz (A) führt und der Vinschger Radweg von Mals nach Meran. An der Strecke liegen die Haltestellen der Vinschgerbahn, von denen einige einen Radverleihe betreiben. Dadurch bietet sich eine Kombination von Bahn&Bike an.

Winter:
27 größere und kleinere Skigebiete stellen die Hauptattraktion im Winter dar. Der Skiverbund Ortler Skiarena deckt die westliche Landeshälfte ab. In den Dolomiten sind alle Skigebiete zum größten Skikarussell der Welt Dolomiti SuperSki zusammengefasst. Langlaufloipen gibt es in vielen Hochtälern (z.B. Höhlensteintal, Ridnauntal) und auf Almen (z.B. der Seiser Alm, der Villanderer Alm). Rodeln, Schneeschuhwandern, Skitouren und Eislaufen gehören ebenfalls zu den beliebtesten Winteraktivitäten und werden als kleine Abenteuertouren von vielen Hotels in Südtirol [1] angeboten. Die bevozugte Zeit für diese Aktivitäten ist ab Oktober und kann sich bis zum März des darauffolgenden Jahres hinziehen.

Küche

Der italienisch-mediterrane Einfluss auf die bodenständige alpine Küche ist natürlich in Südtirol besonders stark ausgeprägt. Neben traditionellen Gerichten wie Knödeln, Schlutzkrapfen, Tirtlen und Krapfen sind Nudelgerichte, Pizza, Risotto und andere italienische Köstlichkeiten sehr beliebt.
In Buschen- und Hofschankbetrieben wird die bäuerliche Küche auf gutem Niveau gepflegt. Von Oktober bis Dezember ist in allen Weinbaugebieten das Törggelen gepflegt, eine Verkostung der erntefrischen Kastanien, Obstsorten und des jungen Weines. Dazu werden Gerstesuppe, Selchfleisch, Sauerkraut und süße Krapfen serviert.
In den Pizzerias und Restaurants findet man eine Kombination der italienischen und der alpinen Küche. Alle Bars und Cafes servieren den obligatorischen italienischen Caffe, als espresso, macchiato, cappuccino, latte macchiato…
In den letzten Jahren erlebte die Gourmetküche einen enormen Aufschwung. 11 Restaurants halten einen Michelin-Stern, das St. Hubertus in St. Kassian (Gadertal) sogar zwei. 68 Hauben-Lokale kochen auf hohem Niveau und favorisieren die Verwendung heimischer, saisonaler Produkte.

Wein:

Seit Jahrhunderten wird der Weinbau in Südtirol gepflegt. Hohe Tages- und niedrige Nachttemperaturen wirken sich günstige aus und geben den Südtiroler Weinen eine besondere Fruchtigkeit. Südtirol ist eine der kleinsten Weinbauregionen Italiens. 98% der Weine stehen unter DOC-Schutz. Trotz der geringen Anbaufläche von 5000 ha und der produzierten Menge von nur 350.000 hl stammen über 7% der „Drei-Gläser-Weine“ aus Südtirol. Diese wichtige italienische Auszeichnung wurde 2008 an 22 Südtiroler Weine vergeben. Die zwei autochthonen Weinsorten, der Vernatsch (St. Magdalener) und der Lagrein, werden mit Schwerpunkt auf Qualität angebaut. Das Eisacktal hat sich auf die Weißweinproduktion spezialisiert und konnte sich damit an die italienische Spitze setzen.

Klima

Die Lage südlich des Alpenhauptkammes beschert Südtirol ein ausgesprochen mildes Klima, das auch dem Weinbau (etwa am Kalterer See südlich von Bozen) sehr entgegenkommt. Je weiter man nach Süden gelangt, desto mediterraner wird das Klima. Statistisch gesehen kann Südtirol mit 300 Sonnentagen im Jahr aufwarten.

Weiter geht’s

Südlich von Salurn (also außerhalb Südtirols) lohnen Abstecher nach Trient (Trento) und zum Gardasee.

Wikitravel hilft bei der Suche eines Campingplatzes in dieser Provinz mit der Liste der Campingplätze.

http://convertalinktest.awin.com

Hundefreundliche Hotels

[qcopd-directory mode=“one“ list_id=“9888″ style=“simple“ column=“1″ title_font_size=““ subtitle_font_size=““ title_line_height=““ subtitle_line_height=““]

Absolute Neuheit: Hunde-Fotoadventskalender

Koteletts, Knabberknochen und Käsesnacks im Adventskalender?

Da geht allen Frauchen und Herrchen das Herz auf: Endlich können sie ihren vierbeinigen Liebling in der Adventszeit mit gesunden und leckeren Snacks verwöhnen. Hinter den 24 Türchen verstecken sich im Hunde-Adventskalender Mini-Koteletts, Knabberknochen, Käsesnacks und Panino-Röllchen. Jeden Tag eine kleine Überraschung – als Belohnung für zwischendurch oder einfach so als Leckerli.

So wird die Vorweihnachtszeit auch zum Fest für Hunde!

Der Hersteller „Animal Lovers“ verzichtet bei den Hundekuchen auf Konservierungsstoffe und setzt auf einen schonenden Herstellungs-Prozess. Das Ergebnis: 24 lecker und duftig gebackene Premium-Hundekuchen. Der Animal-Lovers-Kalender kann über die Online-Plattform

www.PrintPlanet.de (www.PrintPlanet.de) sowohl auf der Oberfläche als auch auf den Innentürchen individuell mit einer Textbotschaft und einem Foto des Vierbeiners bedruckt werden – das ist einmalig in Deutschland.

• Hunde-Adventskalender im Format 32,5 x 22,5 cm x 2,7 cm
• Gefüllt mit 24 verschiedenen Premium-Hundekuchen
(je 6 x Mini-Kotelett, Mini-Knabberknochen, Käse-Snack und Panino-Röllchen)
• Kalenderoberseite inklusive Ränder mit eigenem Motiv und Text gestalten
• 24 Türchen-Innenseiten mit individueller Textbotschaft oder Foto gestalten
• 4-farbiger, vollflächiger Druck mit seidenmatter Oberflächenveredelung
• Online-Bestellung schon ab Stückzahl 1

Nach dem 25-Bild-Adventskalender (2013), dem XXL Foto-Adventskalender (2015) und dem Würfel-Adventskalender (2016) erweitert PrintPlanet dieses Jahr seine Kalenderfamilie mit einem individualisierbaren Hundekalender – ein Herzenswunsch des Geschäftsführers.

Der Hunde-Adventskalender ist ein Must-have für jeden Hundeliebhaber. Hier geht’s zum Link mit Wau-Effekt (www.printplanet.de/kalender/adventskalender/adventskalender-fuer-hunde.html).

PrintPlanet war die erste interaktive Internetdruckerei Deutschlands und ist 2001 ans Netz gegangen. Sie hat sich mit der einfachen Gestaltung von individuellen Drucksachen ab Stückzahl 1 einen Namen gemacht. Neben einer kostenlosen Bildgalerie mit über 1000 Fotos können Nutzer rund 300 Produkte auswählen und bedrucken lassen. Geliefert wird innerhalb von 48 Stunden.

16 Lizenz freie Labrador Bilder

Lizenz freie Labrador Bilder

Da es manchmal nicht so einfach ist schöne Fotos zu finden, die man als Blogger auch kommerziell nutzen darf, habe ich mich dazu entschieden hier im Blog, Lizenz freie Labrador Bilder zu posten.

Lizenz freie Labrador Bilder

Alle Labrador Bilder sind unter Creative Commons CC0 als Public Domain bzw. als gemeinfrei veröffentlicht.
Du darfst die Bilder kopieren, verändern, verbreiten und verwenden, auch zu kommerziellen Zwecken. Du musst dabei nicht um Erlaubnis fragen oder einen Bildnachweis erbringen

Air Buddy

Air Buddy (geboren 1988;gestorben am 10. Februar 1998), auch: Buddy, gelegentlich Buddy the Wonder Dog genannt, war ein US-amerikanischer Golden Retriever und Tierdarsteller. Er wurde vor allem als „Air Bud“ in der Filmkomödie [Air Bud – Champion auf vier Pfoten](https://de.wikipedia.org/wiki/Air_Bud%E2%80%93_Champion_auf_vier_Pfoten)_ und als „Comet“ in der Fernsehserie [Full House](https://de.wikipedia.org/wiki/Full_House(US-amerikanische_Fernsehserie))_ bekannt.

Leben

Buddy wurde im Sommer 1989 als Streuner im Gebiet der Sierra Nevada von Kevin DiCicco aufgelesen. DiCicco brachte den Hund nach San DiegoKalifornien, und adoptierte ihn. Er brachte ihm mehrere Sportarten bei, so konnte der Hund später Handlungen im BasketballBaseballSchachAmerican FootballFußball und Hockey imitieren. Seinen ersten Auftritt hatte er bei America’s Funniest Home Videos. Als Basketball spielender Hund war er in der Late Show with David Letterman, bei The NBA Inside Stuff sowie in Lettermans Jubiläumsshow zum 10. Geburtstag der Late Show zu sehen. Er trat außerdem bei verschiedenen NBA-Spielen auf.[1]

Zum ersten Mal als tierischer Schauspieler war er in der Fernsehserie Full House zu sehen, in der er von 1989 bis 1995 den Familienhund „Comet“ spielte. Nachdem Full House 1995 geendet war, trat er als Hauptdarsteller in dem Film [Fluke](https://de.wikipedia.org/wiki/Fluke(Film))_ auf, wo er einen als Hund reinkarnierten Geschäftsmann spielte.

1997 war er Hauptdarsteller im Disneyfilm Air Bud – Champion auf vier Pfoten. Es sollte seine letzte Filmrolle werden. 1997 musste sein rechtes Hinterbein auf Grund einer seltenen Krebserkrankung amputiert werden. Buddy verstarb auf Grund von Komplikationen dieser Erkrankung am 10. Februar 1998 im Alter von 10 Jahren in San Diego.[2]

2012 veröffentlichte Kevin DiCicco das Buch Go Buddy! The Air Bud Story.[3]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Tony Perry: [Once Again, It’s Man’s Best Friend to the Rescue.](http://articles.latimes.com/1992-08-09/local/me-6279_1_air-budLos Angeles Times, 9. August 1992, abgerufen am 21. April 2016.
  2. Joal Ryan: [Hollywood Mourns Loss of „Air Bud“.](http://www.eonline.com/news/35939/hollywood-mourns-loss-of-air-bud) E! Online, abgerufen am 21. April 2016.
  3. Go Buddy! The Air Bud Story, by Kevin di Cicco, Air Bud Publishing Group, 2012.

Air Buddy von Wikipedia ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Rico (Border Collie)

berühmte hunde: rico

Rico (* Dezember 1994, † 2008)[1] war ein Border-CollieRüde aus Deutschland. Er erlangte Berühmtheit, nachdem er 1999 in der Fernsehsendung „Wetten, dass..?“ gezeigt hatte, dass er 77 Wörter den jeweiligen Spielzeugen zuordnen und die Gegenstände auf Kommando aus einem Nebenraum holen konnte.

Danach folgten Auftritte in anderen Fernsehsendungen, zum Beispiel stern TV. Rico konnte schließlich mehr als 250 verschiedene Wörter unterscheiden.[A 1]

Seine Fähigkeiten beim Lernen von Wörtern wurden wissenschaftlich am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie untersucht und in der renommierten Fachzeitschrift Science veröffentlicht. Dabei wurde nachgewiesen, dass der Hund durch das sogenannte „Fast Mapping“ lernte, eine Art Ausschlussverfahren, das man bisher nur bei Menschenkindern nachgewiesen hatte.[2]

Einzelnachweise

  1. Bild der Wissenschaft, abgerufen am 7. März 2011
  2. „Hunde hören aufs Wort“ MPG-Pressemeldung (10. Juni 2004)

Anmerkungen

  1. Dass er damit aber nicht allein steht, sondern auch übertroffen wird, zeigt eine wissenschaftliche Veröffentlichung vom Februar 2011, in der über einen Border Collie berichtet wird, der 1022 Gegenstände unterscheiden kann. doi:10.1016/j.beproc.2010.11.007

Weblinks

;

304/5677/1682)
* Paul Bloom: Can a Dog learn a Word? Science, Vol. 304, 1605 (PDF-Datei

;

234 kB)
Artikel über Rico mit Foto bei www.stern.de
Artikel über Ricos Fähigkeiten auf www.wissenschaft.de
Artikel über Rico in der Washington Post
Artikel in der MaxPlanckForschung 4/2009 Der Hund denkt mit (PDF-Datei; 2380 kB)

 

 

Rico von Wikipedia ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.