Lizenzfreie Hundebilder (KW17)

Da es manchmal nicht so einfach ist schöne Bilder zu finden, die man als Blogger auch kommerziell nutzen darf, habe ich mich dazu entschieden hier im Blog, Lizenzfreie Hundebilder zu posten.

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Sam

Berühmte Hunde: Sam

Sam (* 1991; † November 2005 in Santa Barbara) war ein chinesischer SchopfhundRüde. Er wurde mehrfach zum „hässlichsten Hund der Welt“ gekürt und wurde darüber hinaus durch TV-Auftritte bekannt.

Sam gehörte der US-Amerikanerin Susie Lockheed. Lockheed hatte Sam vor 1999 von seiner Vorbesitzerin adoptiert. Die hatte den Hund ins Tierheim geben wollen. Bekannt wurde der Hund durch seine faltige braune Haut, unzählige Warzen und Leberflecken, ein vampirartiges Gebiss und durch seine dicken Knoten und krummen Nägeln überwachsene Pfoten. Auftritte in TV-Shows hatten den Hund als hässlichsten Hund der Welt berühmt gemacht.

Bei den Wahlen zum Worlds Ugliest Dog siegte Sam 2003 bis 2005. Dies verschaffte ihm einen Auftritt in der Carson Daly Show mit Donald Trump sowie in der Show Criss Angel Mindfreak.[1] Für den Hund wurde eine eigene Internetseite geschaltet, die unter dem Ansturm der zahllosen Fans häufig zusammenbrach. Lockheed ließ den Hund wegen Alters- und Herzschwäche 2005 in Santa Barbara einschläfern.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Three-Time Winner

 

 

 

Creative Commons Lizenzvertrag
Sam von Wikipedia ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Just Nuisance

Just Nuisance
Just Nuisance in Uniform

Just Nuisance in Uniform

(* 1. April 1937 in Kapstadt-Rondebosch; † 1. April 1944) war eine Deutsche Dogge, die der bei der Royal Navy formell als Vollmatrose (engl. able seaman) geführt wurde.[1] Sie war der einzige Hund, der jemals eine solche Position bei der Royal Navy einnahm. Just Nuisance diente zwischen 1939 und 1944 als Bordhund auf der HMS Afrikander.

 

Leben

Denkmal von Just Nuisance

Denkmal von Just Nuisance

Im jungen Alter fuhr sie häufig in Zügen zwischen Simon’s Town und Kapstadt mit und begleitete die Matrosen zur Werft und den Landungsbrücken, was sie sehr beliebt machte. Da es jedoch ohne Besitzer nicht erlaubt war, als Hund die Bahnen zu benutzen, stellte die Eisenbahngesellschaft das Ultimatum, den Hund einzuschläfern, falls sie weiterhin die Züge ohne gültigen Fahrschein benutzen sollte. Daraufhin wurde Just Nuisance als Matrose bei der Royal Navy eingestellt, was ihr das Reisen mit Zügen uneingeschränkt erlaubte. Auch gab es von anderen Seite für sie das Angebot, eine Jahreskarte zu erwerben, um ihr das Bahnfahren weiterhin zu ermöglichen. Just Nuisance war ein besonders schlauer Hund und gab vielen Soldaten, die in den Zweiten Weltkrieg involviert waren, eine Art Anlaufstelle bei jeglichen Problemen. Im Alter von sechs Jahren wurde sie in einen Verkehrsunfall verwickelt, welcher eine Thrombose und dadurch fortschreitende Lähmungen verursachte. An ihrem siebten Geburtstag wurde sie von der Navy, wegen der Folgen des Unfalls, eingeschläfert und anschließend mit allen militärischen Ehren, einschließlich Salutschüssen und dem Hornsignal The Last Post, begraben.

Trivia

Grabstein von Just Nuisance

Grabstein von Just Nuisance

Seit 1985 erinnert ein Denkmal in Simon’s Town an sie.

Literatur

  • Terence Sisson: Just Nuisance, AB: his full story. W. J. Flesch, Kapstadt 1985

Weblinks

 Commons: Just Nuisance – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. South Africa: Dog Story, TIME, 12. Juni 1944

 

 

 

 

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40 Lizenz freie Beagle Bilder

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Togo

Togo (* Oktober 1913 in Little Creek, Alaska; † 5. Dezember 1929 in Poland Spring, Maine) war ein Schlittenhund der Rasse Siberian Husky, der 1925 als Leithund des MushersLeonhard Seppala das längste und schwierigste Teilstück des Serum Run to Nome zurücklegte. Er ist ein wichtiger Vorfahre der heute lebenden Siberian Huskies.

Togo war nach Heihachiro Togo benannt, einem japanischen Admiral im Russisch-Japanischen Krieg. Sein Fell war schwarz, braun und grau, und er wog ca. 22 kg. Sein Vater war Suggen, Seppalas Leithund bei den All Alaska Sweepstakes von 1914. Zum Zeitpunkt des Serum Run war Togo bereits zwölf Jahre alt.

Serum Run to Nome

Als im Januar 1925 in Nome in Alaska die Diphtherie ausbrach, musste das Antiserum gegen die Krankheit vom fast tausend Meilen entfernten Ort Anchorage dorthin transportiert werden. Aufgrund des extrem kalten und stürmischen Wetters war ein Lufttransport nicht möglich, so dass das Medikament nur per Hundeschlitten transportiert werden konnte. Dies geschah über eine Stafette mit zwanzig Hundeschlitten.

Seppalas Gespann mit dem Leithund Togo übernahm das Serum am 31. Januar 1925 in Shaktoolik von Henry Ivanoffs Gespann. Die Außentemperatur betrug zu diesem Zeitpunkt -34 °C, unter Berücksichtigung des Windchill -65 °C. Die Route führte über den zugefrorenen Norton Sound nach Westen. Aufgrund der schwierigen Sichtverhältnisse verlor Seppala die Orientierung, Togo fand allerdings gegen 20 Uhr das Roadhouse in Isaac’s Point, wo das Team nach 134 km sechs Stunden rastete. Um 2 Uhr Morgens am 1. Februar setzte Seppala den Transport fort.

Während der Nacht war die Temperatur auf -40 °C gefallen, die Windgeschwindigkeit betrug über 100 km/h. Seppala wählte eine Route nahe der Küstenlinie auf dünnem Eis, überquerte den 1.500 m hohen Little McKinley Mountain und erreichte schließlich Golovin, wo Charlie Olsen die Fracht übernahm, der sie schließlich für die letzte Etappe Gunnar Kaasen mit Balto übergeben sollte.

Als im Januar 1925 in Nome in Alaska die Diphtherie ausbrach, musste das Antiserum gegen die Krankheit vom fast tausend Meilen entfernten Ort Anchorage dorthin transportiert werden. Aufgrund des extrem kalten und stürmischen Wetters war ein Lufttransport nicht möglich, so dass das Medikament nur per Hundeschlitten transportiert werden konnte. Dies geschah über eine Stafette mit zwanzig Hundeschlitten.

Seppalas Gespann mit dem Leithund Togo übernahm das Serum am 31. Januar 1925 in Shaktoolik von Henry Ivanoffs Gespann. Die Außentemperatur betrug zu diesem Zeitpunkt -34 °C, unter Berücksichtigung des Windchill -65 °C. Die Route führte über den zugefrorenen Norton Sound nach Westen. Aufgrund der schwierigen Sichtverhältnisse verlor Seppala die Orientierung, Togo fand allerdings gegen 20 Uhr das Roadhouse in Isaac’s Point, wo das Team nach 134 km sechs Stunden rastete. Um 2 Uhr Morgens am 1. Februar setzte Seppala den Transport fort.

Nach dem Serum Run

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Serum Runs wurde die größte Aufmerksamkeit Balto zuteil, dem Leithund des letzten Gespanns. Allerdings war die von Seppala zurückgelegte Etappe von Nome nach Shaktoolik und zurück nach Golovin 420 km lang. Sein Gespann transportierte das Serum über eine Distanz von 146 km, fast doppelt so weit wie jedes andere Gespann der Stafette, und wäre ohne Togos Orientierungssinn verloren gewesen. Seppala war über den Mangel an Anerkennung für seinen Leithund enttäuscht und kommentierte:

“It was almost more than I could bear when the newspaper dog Balto received a statue for his ‘glorious achievements’.”

„Es war für mich fast unerträglich, als der Zeitungshund Balto eine Statue für seine ‚glorreiche Leistung‘ errichtet bekam.“

Leonhard Seppala

Im Oktober 1926 begab sich Seppala mit Togo und einigen anderen Hunden auf eine Tour, die sie von Seattle bis nach Kalifornien führte. Das Publikumsinteresse war beträchtlich, und Seppala wurde zum Werbeträger des Zigarettenherstellers Lucky Strike. Danach reiste das Team nach New York City, wo es in einer Parade durch die Fifth Avenue zum Central Park zog und danach mehrmals im Madison Square Garden auftrat. Bei einem dieser Auftritte verlieh der Polarforscher Roald Amundsen Togo eine Goldmedaille.

Seppala und sein Team starteten in mehreren Schlittenhunderennen in Neuengland gegen die einheimischen Chinooks und gewannen ihre Rennen jeweils mit großem Abstand. Daraufhin wurden Siberian Huskies in Maine populär, und Seppala verkaufte die meisten seiner Hunde an einen lokalen Züchter. Diese Popularität führte dazu, dass der American Kennel Club die Rasse 1930 anerkannte. Die meisten Hunde dieser Rasse stammen von Hunden ab, die am Serum Run beteiligt waren, darunter auch Togo.

Togo wurde am 5. Dezember 1929 im Alter von 16 Jahren in Poland Spring in Maine aufgrund von Altersschwäche eingeschläfert. Die New York Sun Times widmete ihm am Tag darauf ihren Leitartikel; auch viele andere Zeitungen druckten Nachrufe für Togo. Seppala ließ ihn nach seinem Tod ausstopfen. Der ausgestopfte Togo kann heute im Iditarod Trail Sled Dog Race Museum in Wasilla besichtigt werden; sein Skelett befindet sich im Peabody Museum of Natural History der Yale University in New Haven (Katalognummer YPM MAM 007243).

Literatur

Weblink

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