Alpenländische Dachsbracke

Die Alpenländische Dachsbracke ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse aus Österreich (FCI-Gruppe 6, Sektion 2, Standard Nr. 254).

Herkunft und Geschichtliches

Im 19. Jahrhundert gab es im Gebiet der bayrischen und österreichischen Alpen, teilweise auch im schweizerischen Graubünden, zahlreiche Hunde vom Typ der Alpenländischen Dachsbracken. Die Hunde variierten jedoch im Aussehen sehr stark. Da sich die Zucht Ende des 19. Jahrhunderts auf das Erzgebirge konzentrierte, nannte man die Hunde bis 1975 Alpenländische-Erzgebirgler Dachsbracke.[1]

Um 1895 gab es mehrere Aufrufe zur Reinzüchtung dieser Rasse, sodass am 15. März 1896 in München der erste Internationale Dachsbracken-Club gegründet wurde. Aufgabe dieses Clubs war es, eine konstante Form und geeignete Rassekennzeichen festzulegen. Im Jahre 1908 wurde der Club aufgelöst. Nach zwei Jahren Stillstand wurde anlässlich der Wiener Jagdausstellung am 11. Juni 1910 der österreichische Klub Dachsbracke gegründet, der sich bis zum heutigen Tag der Zucht der Alpenländischen Dachsbracke annimmt. Der Erste Weltkrieg führte zu einem starken Rückgang der Mitgliederzahl des Klubs, nach einer Neuorganisierung unter der Führung von August Baumann im Jahre 1923 gab es aber bald wieder mehr als 700 Mitglieder.

Der Österreichische Kynologenverband erkannte die Rasse 1932 offiziell an.[1] Im Zweiten Weltkrieg kam es zum erneuten Rückgang der Zucht; erst ab 1945 wurden Zuchtlinien wieder aufgebaut. 1975 wurde die Alpenländische Dachsbracke von der FCI anerkannt und 1991 bei den Schweißhunden eingereiht.[1] Bis 1978 wurden etwa 6500 Dachsbracken ins Zuchtbuch eingetragen.

Beschreibung

Niederläufiger Hund (bis 42 cm) mit robustem, starkknochigem Körperbau, dichtem Haarkleid aus sehr dichtem Stockhaar mit dichter Unterwolle, das den ganzen Körper bedeckt und gut anliegt. Die Idealfarbe ist dunkles Hirschrot mit oder ohne leichte schwarze Stichelung, sowie schwarz mit klar abgegrenztem rot-braunen Brand an Kopf (Vieräugl), Brust, Läufen, Pfoten und an der Rutenunterseite; weißer Bruststern ist erlaubt. Der Rumpf ist kräftig und gut bemuskelt, langgestreckt, mit robustem, starkknochigem Körperbau, das Verhältnis der Widerristhöhe zur Rumpflänge beträgt 2 : 3. Die Ohren sind hoch angesetzt, ohne Falten breit und glatt herabfallend, mittellang (soll bis zum Fangzahn reichen), unten gut abgerundet.

Verwendung

Die Alpenländische Dachsbracke ist ein robuster, wetterharter Gebrauchshund, der als anerkannte Schweißhunderasse auch für die Nachsuche eingesetzt wird (Aufspüren verletzten Wilds). Sie kommt aber auch in der Brackierjagd und bei der Stöberjagd zum Einsatz. Die Dachsbracke ist die einzige fährtenlaut jagende Schweißhunderasse. Die Hunde werden von Zuchtverbänden ausschließlich an Jäger abgegeben, um ihnen über die Arbeit im Revier eine ihren Anlagen entsprechende Haltung zu gewährleisten.

Literatur

  • Hans Räber: Enzyklopädie der Rassehunde. Band 2: Terrier, Laufhunde, Vorstehhunde, Retriever, Wasserhunde, Windhunde. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2001, ISBN 3-440-08235-0, S. 473–476.
  • Klub Dachsbracke, Österreich; Verein Dachsbracke e.V., Deutschland “ Die Alpenländische Dachsbracke.“ 1998 im Selbstverlag.

Weblinks

Commons: Alpine Dachsbracke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Rassestandard Nr. 254 der FCI: Alpenländische Dachsbracke (PDF-Dokument)

 

 

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Abutiu

Der altägyptische Hund Abutiu[1] (oft in der englischen Transkription Abuwtiyuw[2] zitiert) war eines der frühesten Haustiere, dessen Name überliefert wurde.

Der in der 5. oder 6. Dynastie (2504–2216 v. Chr.) lebende Hund erhielt nach seinem Tod auf Befehl des damals herrschenden Pharaos ein zeremonielles Begräbnis in einem eigenen Grab in der Nekropole von Gizeh. Um welchen Pharao es sich dabei handelte, ist unbekannt.

Fundsituation

Weder das Grab noch die Mumie des Hundes sind erhalten geblieben. Der Ägyptologe George A. Reisner vermutet, dass Abutiu nicht der Hund des Pharaos war, sondern einem seiner Bediensteten gehörte, der durch Abutiu in der Gunst des Königs aufgestiegen war. Bekannt ist der Hund durch eine Tafel, die vermutlich aus der Grabkapelle des Besitzers des Hundes Abutiu stammt, die aber genau wie das Hundegrab selbst nicht mehr nachweisbar ist.[3] Diese Inschriftstafel stellt die einzige Quelle zu Abutiu dar und befindet sich heute unter der Inventarnummer JE 67573 im ägyptischen Museum in Kairo.

Der Stein mit dieser Inschrift wurde offenbar nach der Zerstörung der Grabkapelle als Spolie in einem anderen Grab (Mastaba G 2188) aus der 6. Dynastie verbaut und 1936 bei Untersuchungen von George A. Reisner gefunden.[2]

Aufgrund des Materials und der handwerklichen Ausführung kann der Inschriftenblock auf die 5. oder 6. Dynastie datiert werden.[4]

Grabkapellentext

Der Stein mit der Inschrift besteht aus weißem Kalkstein und hat die Maße 54,2 cm × 28,2 cm × 23,2 cm. Die Inschrift besteht aus zehn senkrechten Reihen von Hieroglyphen, die durch senkrechte Linien voneinander getrennt sind. In der oberen rechten Ecke ist ein Teil einer Leine zu sehen, die darauf hindeutet, dass die Tafel ursprünglich Teil einer Darstellung von Abutiu und seinem Besitzer war.[5]

Der Text beschreibt, welche Gaben der Pharao zu Abutius Beisetzung beisteuerte:

Übersetzung nach Reisner[6]

Der Hund, der Wächter seiner Majestät war, Abutiu ist sein Name. Seine Majestät ordnete an, dass er [zeremoniell] bestattet werde, dass ihm ein Sarg aus der königlichen Schatzkammer gegeben werde, feines Leinen in großer Menge, [und] Weihrauch. Seine Majestät gab ihm [außerdem] parfümierte Öle, und [befahl], dass ein Grab für ihn von den Maurermannschaften gebaut werde. Seine Majestät tat dies, damit er [der Hund] geehrt sei [vor dem großen Gott Anubis].

Mit der vom Pharao angeordneten Bestattung wurde Abutiu eine Ehre zu Teil, die normalerweise nur höher gestellte Menschen erhielten.[2] Die Gaben des Pharao zur Bestattung des Hundes deuten darauf hin, dass der Leichnam einer Mumifizierung unterzogen wurde, wie sie in damaliger Zeit auch bei einem menschlichen Toten üblich war. Durch die zeremonielle Beisetzung sollte dem Ka des Hundes ermöglicht werden, in das Nachleben einzugehen.[7]

Abbildung eines Hundes des Tjesem-Typs auf der Hundestele aus dem Grab von Antef II. um 2065 v. Chr.

Hinweise zum Aussehen

Auch wenn keine Abbildung Abutius erhalten blieb, so kann anhand des Textes eine Zuordnung zu einem bestimmten Hundetypus erschlossen werden. Der Text bezeichnet ihn als Ṯsm (Tjesem), was für einen leichten, windhundartig gebauten Jagdhund mit Stehohren und Ringelrute steht. Dieser Hundetyp ist bereits auf Abbildungen aus prädynastischer Zeit bekannt und gehört somit zu den ältesten bekannten Hundetypen. Darstellungen von Tjesem-Hunden sind in allen Perioden der altägyptischen Geschichte häufig zu finden.[7]

Namensbedeutung

Der Name selbst ist nicht eindeutig übersetzbar, jedoch vermutet Reisner, dass der Namensbestandteil bw („bu“) lautmalerisch das Bellen des Hundes umschreibt, da sich diese Namenskomponente mehrfach in altägyptischen Hundenamen findet.[7] Jozef Janssen zieht die Möglichkeit in Erwägung, dass der Name auch als ‘bw3 gelesen werden kann, was auch als Personenname bekannt ist.[8]

Literatur

  • George A. Reisner: The Dog which was honored by the King of Upper and Lower Egypt. in Bulletin of the Museum of Fine Arts, Boston 34, No. 206 (Dezember 1936), S. 96–99. (PDF)
  • Eveline Zahradnik: Der Hund als geliebtes Haustier im Alten Ägypten anhand von bildlichen, schriftlichen und archäologischen Quellen: Altes und Mittleres Reich. book-on-demand.de, 2009, ISBN 3-86805-408-1, S. 206–208

Einzelnachweise

  1. Eveline Zahradnik: Der Hund als geliebtes Haustier im Alten Ägypten. S. 206
  2. George A. Reisner: The Dog which was honored by the King of Upper and Lower Egypt. S. 96
  3. George A. Reisner: The Dog which was honored by the King of Upper and Lower Egypt. S. 97, 98
  4. George A. Reisner: The Dog which was honored by the King of Upper and Lower Egypt. S. 98
  5. George A. Reisner: The Dog which was honored by the King of Upper and Lower Egypt. S. 96, 97
  6. George A. Reisner: The Dog which was honored by the King of Upper and Lower Egypt. S. 97
  7. George A. Reisner: The Dog which was honored by the King of Upper and Lower Egypt. S. 99
  8. Jozef Janssen: Über Hundenamen im pharaonischen Ägypten in Mitteilungen des deutschen archäologischen Instituts, Abteilung Kairo, Band 16 (1958), S. 177

 

 

 

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Der Pool ist für Welpen oder kleinere Hunde geeignet. Er hat einen Durchmesser von 80 cm und kann bei Nichtgebrauch einfach wieder zusammengelegt werden.

Der Pool aus Kunststoff lässt sich einfach aufbauen. Eine Luftpumpe ist nicht erforderlich.Durch ein Wasserablaufventil kann das Wasser entleert werden.

  • Robustes Kunststoffmaterial
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Doggy-Pool

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  • Material: umweltfreundliche PVC
  • Farbe: Rot und Blau
  • Größe: 120x30cm
  • Stärke: 0,45cm
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Dieser Pool ist für mittelgroße Hunde geeignet. Er hat die Maße 120 x 120 x 30 cm. Doggy Pool ist besonders robust verarbeitet, sodass ein Hund auch mal mit Anlauf hineinspringen kann. Der Beckenboden ist mit einem „Anti-Rutsch“ ausgestattet.

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PawHut® Hundebadewanne

Dieses Hundeplanschbecken hat einen Durchmesser von 120 cm und ist 30 cm hoch. Es besteht aus 26 Seitenwänden aus PVC.

PawHut® Hundebadewanne hat eine Randverstärkung sowie ein Wasserablassventil.

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Dieses Becken hat die Maße Ø 80 x 20 cm Höhe. Die Abdeckung sorgt dafür, dass das Wasser sauber bleibt. Es kann rund oder auch rechteckig aufgestellt werden. Ein Wasserablaufventil ist vorhanden.

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Karlie Doggy Pool das Planschbecken für den Hund
Karlie – Doggy Pool

Der blaurote Pool hat einen Durchmesser von 120 cm und eine Höhe von 30 cm. Das Innere des Beckenbodens wurde mit Anti-Rutsch ausgestattet. Schnell aufgebaut und wieder zusammengelegt. Eine Luftpumpe ist nicht erforderlich.

  • leichter Aufbau
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  • Beckeninnenboden Anti-Rutsch
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Das Becken bietet Hunden viel Spaß. Es ist 80 cm x 20 cm groß und leicht auf- und abzubauen. Zwei Spielzeuge, die schwimmen, motivieren den Hund zum Planschen und sorgt für zusätzlichen Spaß. Ist der Spaß vorbei, kann das Wasser durch das Ablaufventil laufen.

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  • Mit praktischem Wasser-Ablassventil.
  • 80 cm mit Abdeckung
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Fahrradanhänger – Was sie können und worauf man achten muss

Fahrradanhänger gibt es für viele Zwecke, doch viele sind nicht vom Werk verkehrstauglich ausgestattet. Häufig fehlt die Lichtanlage.

Jetzt, wo das Wetter wieder schöner ist, die Temperaturen steigen und die Tage länger werden, treibt es viel mehr Menschen nach draußen. Das Fortbewegungsmittel Fahrrad wird häufiger gebraucht und der praktische Nutzen desselben von immer mehr Menschen erkannt.

Allerdings ist ein Fahrrad in seinen Transportmöglichkeiten begrenzt. Ein Korb am Lenker oder auf dem Gepäckträger sowie Fahrradtaschen sind zwar hervorragend geeignet, um viele Dinge zu transportieren, doch nicht alles lässt sich darin verstauen. Fahrradanhänger finden darum immer mehr Verwendung und kommen für viele Aktivitäten und Transportsituationen in Frage.

Fahrradanhänger zum Transport von Kindern

Die wohl häufigste Verwendung von Fahrradanhängern ist zum Transport von Kindern. Auf diese Weise können die kleineren Familienmitglieder bequem mitreisen, ohne selbst in die Pedale treten zu müssen. Für Eltern bedeutet dies allerdings einen erhöhten Kraftaufwand. Zu beachten sind hier verschiedene Sicherheitsvorkehrungen. In einem Fahrradanhänger für ein Kind, darf auch nur ein Kind transportiert werden, selbst wenn zwei darin Platz finden. Außerdem muss für jedes Kind ein Sicherheitsgurt vorhanden sein. Eine Helmpflicht gilt zwar nicht, kann sich aber je nach Ausbau des Radwegenetzes oder der Verkehrslage anbieten. Weitere Informationen dazu finden Sie auf fahrradanhaengerkind24.de (fahrradanhaengerkind24.de/)

Umbaumöglichkeiten für verschiedene Nutzungsarten
Einige dieser Fahrradanhänger, die für den Kindertransport gedacht sind, lassen sich umbauen und können so beispielsweise als Jogger verwendet werden. Dabei wird in der Regel ein zusätzliches Rad angebracht, um das Kippen nach vorn oder hinten zu vermeiden, sowie ein Bügel, welcher das einfache Schieben ermöglicht.
Grundsätzlich lassen sich etliche Fahrradanhänger für verschiedene Situationen nutzen. Auch in einem Fahrradanhänger, welcher eigentlich zum Kindertransport gedacht ist, lassen sich die Einkäufe transportieren. Durch eine Umbaumöglichkeit werden lediglich die Einsatzgebiete und der Komfort erweitert, leider aber auch der Preis erhöht.

Fahrradanhänger zum Transport von Tieren

Ein weiterer klassischer Einsatzbereich für Fahrradanhänger ist der Transport von Tieren, besonders der von Hunden. Während kleinere Hunde auf einer Radreise möglicherweise im Fahrradkorb am Lenker oder auf dem Gepäckträger unterkommen können, müssen größere Hunde in einem Fahrradanhänger untergebracht werden. Hier gelten im Grunde dieselben Regeln wie für Fahrradanhänger zum Kindertransport: Eine Vorrichtung zum Anleinen des Hundes sollte aus Sicherheitsgründen vorhanden sein, ebenso wie die Möglichkeit, den Anhänger komplett zu schließen, sodass der Hund nicht herausfallen kann. Auch Hundeanhänger gibt es mit Umbaumöglichkeiten, sodass vor allem ältere und kranke Hunde auf einen ausgiebigen Spaziergang nicht verzichten müssen. Bei Hunden ist die Gewöhnung an das Mitfahren in einem Fahrradanhänger nicht immer einfach. Auf fahrradanhaenger-hund.de (fahrradanhaenger-hund.de/) sind hierzu und zu vielen weiteren Themen rund um das Thema Fahrradanhänger für den Hund jedoch hilfreiche Tipps und Testberichte zu finden.

Fahrradanhänger zum Lastentransport

Neben dem Transport von Kindern und Hunden sind auch Lastenanhänger für das Fahrrad beliebt. Der Vorteil liegt dabei vor allem in den geringeren Anschaffungskosten. Ein Fahrradanhänger für Lasten benötigt keine Abdeckung, keinen Sicherheitsgurt und auch keine Stoßdämpfer, sodass er deutlich günstiger hergestellt werden kann. Zu beachten sind hierbei die Transport- und Sicherungsmöglichkeiten der zu transportierenden Last. Während Fahrradanhänger mit herausnehmbaren oder fest installierten Boxen das einfache Hineinlegen der Last ermöglichen, bieten Anhänger mit einer seitenwandlosen Plattform zwar eine größere Flexibilität, was die Größe der Last angeht, diese muss jedoch vom Radfahrer selbst gesichert werden.

Sicherheitsvorschriften werden häufig ignoriert

Fahrradanhänger müssen vom Nutzer in Sachen Sicherheit häufig nachgerüstet werden. Auf eine funktionierende Lichtanlage darf dabei genauso wenig verzichtet werden, wie auf gut sichtbare Reflektoren nach vorne, hinten und zur Seite. Aufgrund der geringeren Höhe empfiehlt sich häufig auch ein Wimpel, der den Anhänger überragt. So können andere Verkehrsteilnehmer erkennen, dass ein Anhänger mitgeführt wird, auch wenn sich dieser noch hinter einem Hindernis befindet. Gerade beim Transport von Kindern sollten Eltern darauf achten, dass der Anhänger an die Sicherheitsvorschriften angepasst ist und diesen gegebenenfalls nachrüsten.