16 Lizenzfreie Bilder: Französischen Bulldoggen

Tolle Aufnahmen und Bilder von Französischen Bulldoggen.

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Irish Water Spaniel

Beach Coast Sand Wet Puppy Dog 1122509 Pxhere Com

Der Irish Water Spaniel

Wahrscheinlich stammt diese Rasse aus der Zeit der Französischen Revolution und stammt vom Großpudel und dem Irish Setter ab. 1834 begann seine systematische Zucht, 1862 wurde er bei einer Hundeausstellung in Birmingham präsentiert und vom britischen Kennel Club offiziell anerkannt.

Beschreibung

Dieser bis 59 cm große, stämmige Hund mit lockigem, kastanienbraunem Fell ist gut zur Jagd geeignet und verfügt über viel Energie. Er hat dichte, feste, krause, aber nicht wollige Ringellöckchen. Sein Fell ist von Natur aus fettig und hat eine sehr satte, dunkelbraunrote Leberfarbe. Die Ohren sind sehr lang, lappenförmig und von langen, gedrehten Haarlocken bedeckt. Von anderen Wasserhunden unterscheidet ihn die Tatsache, dass er keinen Bart im Gesicht hat. Ein weiteres typisches Merkmal ist der sogenannte Rat Tail – der Rattenschwanz, der am Ansatz zwar noch gelocktes Haar aufweist, gegen Ende aber glatt und fast nackt erscheint.

Verwendung

Irish Water Spaniel sind als Jagdhund, unter anderem für die Wasserjagd; auch als Wachhund brauchbar. Auch als Familienhund werden sie gehalten. Der Irish Water Spaniel benötigt neben seinem täglichen Auslauf auch genügend Beschäftigung für seinen Geist. Er ist sehr lernbegierig und lernfähig und wie die Retriever zum Apportieren geeignet. Dabei besitzt er ein weiches Maul, das heißt, er apportiert vorsichtig und verbeißt sich nicht. Er reagiert bei Fremden meistens sehr zurückhaltend. Für die Gewöhnung an Kleintiere sind Zeit und Geduld nötig.

Die nötige Haarpflege für Hunde dieser Rasse besteht in einmal in der Woche gründlich Kämmen und Bürsten sowie etwa alle 8-10 Wochen Scheren.

Weblinks

Commons: Irish Water Spaniel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Rassestandard Nr. 124 der FCI: Irish Water Spaniel (PDF-Dokument)

 

Irish Water Spaniel von Wikipedia ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Wie Tiere fühlen (arte)

Ein beleidigter Hund, eine hilfsbereite Ratte, ein mitfühlender Schimpanse, ein gerechter Wolf, ein verständnisvoller Elefant: Sind Tiere fähig, sich in andere hineinzuversetzen? Sind sie empathisch, altruistisch, fair und gar gerecht? Neue Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung scheinen zu revolutionieren, was man bisher über die Gefühlswelt der Tiere wusste.

Sind Tiere fähig, sich in andere hineinzuversetzen? Sind sie empathisch, altruistisch, fair und gar gerecht? Dass es schlaue Tiere gibt, ist mittlerweile bekannt. Auch Primäremotionen wie Freude oder Trauer sind in der Tierwelt verbreitet. Die Dokumentation „Wie Tiere fühlen“ geht der Frage nach, ob Tiere sogar über komplexe Gefühle wie Empathie, Altruismus, Fairness und Gerechtigkeit verfügen. Im Nationalpark Taï, tief im Regenwald der Elfenbeinküste, hat ein junger Schimpanse seine Mutter verloren. Leoparden haben die Äffin gerissen. Nun ist der Kleine auf sich gestellt. Ob sich jemand aus der Affengruppe, in der er mit seiner Mutter bisher gelebt hat, um ihn kümmern wird?

Am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig werten Verhaltensforscher die Beobachtungen aus. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass genetisch nicht verwandte Tiere sich um die Jungtiere von anderen kümmern. Werden sich die Schimpansen aus Mitgefühl um das Junge kümmern?

Der Verhaltensbiologe Frans de Waal erforscht an der Emory University in Atlanta, ob Tiere fair sind und wie sie kooperieren. Für ihn ist klar: „Wenn sich ein Individuum egoistisch verhält, wird es in Zukunft Schwierigkeiten haben. Auf lange Sicht lohnt sich Egoismus nicht.“ Die Kooperationsfähigkeit von Tieren wird mit dem sogenannten String-pulling-Test überprüft. Dabei kommen Tiere nur an Futter, wenn sie zusammenarbeiten. Für Schimpansen und Elefanten kein Problem, sogar Raben und Wölfe meistern diese Aufgabe. Wenn aber mal ein Wolf egoistisch handelt und gegen die Regel verstößt, ergibt sich daraus eine Sanktion.

Für den Verhaltensbiologen Kurt Kotrschal stellt sich dabei die Frage, ob ein sanktionierter Regelverstoß nicht bereits als moralisches Verhalten bezeichnet werden kann. Könnte Moral also ein Produkt der Evolution sein, die dem Überleben dient?

Mittelmeererkrankungen beim Hund

Mittelmeererkrankungen

 Mittelmeererkrankungen beim Hund – Vorbeugen ist einfacher als heilen

In wärmeren Ländern übertragen Zecken oder Mücken teilweise tückisch verlaufende Mittelmeererkrankungen. Oft treten die Symptome viel zu spät für vollständige Heilungsaussichten auf. Dennoch können Hund und Mensch vor möglichen Ansteckungen schon vor dem Aufenthalt in solch warmen Gebieten geschützt werden.

Babesiose (auch: Piroplasmose oder Hundemalaria)

Erreger der Babesiose sind Mikroparasiten, deren einzellige Struktur dem menschlichen Malariaerreger ähnelt. Es entstehen als Symptome schnell sichtbare Auszehrung des Hundes, begleitet von hohem Fieber bis 42 °C. Der Hund scheidet roten oder grünlichen Urin aus, entwickelt Gelbsucht und Blutarmut. Bei der Diagnostik muss vor allem die Zahl der roten Blutkörperchen untersucht werden. Hier setzen sich die Einzeller Babesia canis vogeli, Babesia canis rossi oder Babesia canis canis fest. Eine Gefahr für Menschen geht von der Babesiose nicht aus. Derzeit stehen zwei Behandlungsmethoden mit Antibiotika zur Verfügung. Langfristig bestehen bei vorher gesunden Hunden gute Heilungsaussichten, jedoch kann die Hundemalaria chronisch verlaufen und schlimmstenfalls zum Tod des befallenen Tieres führen. Vorbeugender Schutz ist am ehesten durch Zeckenschutzmittel möglich. Eine Impfung ist möglich, jedoch nicht vollständig schützend.

Parvovirose (Hundepanleukopenie)

Ein unsichtbarer und besonders tückischer Erreger der Parvovirose ist das Bakterium CPV-2 (Canine Parvovirus). Hunde nehmen ihn durch Belecken von Pflanzen, Futter oder Artgenossen auf. Der Virus vermehrt sich zunächst unerkannt im Zellkern, bis er heftig ausbricht. Symptome treten bei Welpen, alten Hunden und Hunden in geschwächtem Allgemeinzustand auf. Es kommt zwei bis zehn Tage nach der Ansteckung zu Fieber (bis 41,5 °C), Apathie und Appetitlosigkeit. Blutiger Durchfall erfordert eine Diagnostik über den ELISA-Test des Blutes sowie eine Kotuntersuchung. Hier lässt sich eine starke Verminderung der roten Blutkörperchen nachweisen. Eine Gefahr für Menschen ist nicht auszuschließen, allerdings wegen der nötigen hohen Körpertemperatur für die Vermehrung der Parvoviren selten. Die Behandlung ist zunächst durch Flüssigkeitszufuhr lebensrettend. Mit Antibiotika wird schließlich der Virus vernichtet. Befallene Hunde sind allerdings noch bis zu einem Jahr ab Genesung sogenannte „Ausscheider“. Soweit möglich, hilft eine Quarantäne gegen die Weiterverbreitung des Virus und Neuansteckung anderer Tiere. Wird Parvovirose rechtzeitig behandelt, bestehen gute Heilungsaussichten. Vorbeugender Schutz kann bei Welpen frühestens bei der Vorimpfung mit sieben Wochen erfolgen. Lebenslang sollte alle drei Jahre eine Wiederauffrischung des Impfschutzes gegen Parvovirose erfolgen.

Ehrlichiose (Zeckenfieber)

Die Braune Hundezecke trägt den Erreger der Ehrlichiose in sich und überträgt ihn beim Saugen am Hund auf dessen Zellen. Schon drei Stunden nach einem Zeckenbefall sind zunächst unspezifische Symptome zu beobachten. Tückisch ist die Inkubationszeit von drei Wochen: Erst jetzt treten Fieberschübe, Nasenausfluss und Nasenbluten, Atemnot und allgemeine Mattigkeit, geschwollene Lymphknoten und Muskelzucken bzw. Überempfindlichkeit bei Berührung auf. Aufgrund der Ähnlichkeit zu Symptomen anderer Erreger ist eine Diagnostik schwierig. Sie erfolgt durch einen Erregernachweis, über Gewebeproben oder einen Antikörpernachweis. Eine Gefahr für Menschen wurde bislang nicht beobachtet. Meist ist die gesunde Körpertemperatur des Menschen den Erregern buchstäblich zu kalt, so dass eine Ansteckung nicht erfolgt. Einzig Antibiotika können bei der Behandlung zum Erfolg führen, allerdings nur bei rechtzeitiger Diagnose. Die Heilungsaussichten sind in diesem Fall gut. Vorbeugender Schutz ist durch wirksame Zeckenmittel ab einer Frühlingstemperatur von ca. sechs bis sieben °C möglich und in der Regel wirksam. Besonders gefährdet sind ungeimpfte Welpen, Hunde in Stresssituationen (zum Beispiel während der Trächtigkeit) sowie ohnehin schwächere Hundesenioren.

Borreliose beim Hund

Borrelia-Bakterien sitzen als Erreger der Lyme-Borreliose in Zecken. Beim Festsaugen werden sie in den Körper des Hundes transportiert und lösen binnen eines Tages die ersten Symptome aus, häufig beginnend mit einer Wanderröte um den Bissbereich herum. Obwohl Zecken nicht nur im Mittelmeerraum vorkommen, ist dort die Ansteckungsgefahr wegen des wärmeren Klimas höher als in Deutschland. Die Diagnostik kann erst beim Auftreten weiterer Symptome wie Gelenkentzündungen, Fieberschübe oder Muskelschmerzen vorgenommen werden. Dann müssen die Erreger durch Blutuntersuchung nachgewiesen werden. Lyme-Borreliose ist nicht auf Hunde beschränkt. Bei Zeckenbiss besteht also auch eine Gefahr für Menschen. Die Behandlung mit Antibiotika dauert einen Monat, ist jedoch nur erfolgversprechend bei rechtzeitigem Behandlungsbeginn. Bei früher Therapie bestehen gute Heilungsaussichten. Besser ist allerdings ein guter Zeckenschutz als vorbeugende Maßnahme.

Dirofilariose

Während viele Mittelmeererkrankungen auch in Mitteleuropa vorkommen, ist der Erreger der Dirofilariose nur in tropischen und subtropischen Gebieten sowie ausschließlich in Südeuropa verbreitet. Mikrofilarien werden durch den Stich einer Mücke als Larven auf Hunde übertragen. Die Symptome werden häufig erst nach langer Zeit erkannt, wenn nämlich aus den Larven fertige Würmer geworden sind. Dann können Störungen der inneren Organe (Herz, Lunge, Leber, Niere) auftreten, der Hund ermüdet schnell, nimmt ab und bekommt chronischen Husten. Die Diagnostik ist schwierig und kann nur in Speziallaboren eindeutig vorgenommen werden. Eine Gefahr für Menschen besteht nicht, selbst wenn durch einen Mückenstich Larven ins Blut geraten. Denn hier kann sich der Erreger nicht entwickeln. Eine Behandlung befallener Hunde muss in jedem Fall individuell erfolgen. Sie ist langwierig bei nicht immer guten Heilungsaussichten. Vorbeugender Schutz ist nur durch geschlossene Fenster nachts und generell guten Mückenschutz während des Aufenthalts in südlichen, warmen Ländern möglich.

Hepatozoonose

Auch der Erreger der Hepatozoonose wird durch Zecken auf Hunde übertragen, allerdings nur durch Zerbeißen, Fressen und Schlucken. Der einzellige Parasit löst nach zwei bis vier Wochen als unspezifische Symptome wie blasse Schleimhäute, blutige Durchfälle, Gewichtsabnahme und Schwellungen der Lymphknoten aus. Die Diagnostik ist selten eindeutig und höchstens über den Vergleich roter Blutkörperchen sowie der alkalischen Phosphatase möglich. Eine Gefahr für Menschen und andere Haustiere (selten: Katzen) besteht nicht. Die Behandlung mit Antibiotika kann zur Heilung führen. Jedoch bestehen gute Heilungsaussichten nur bei eindeutiger Diagnose und frühzeitigem Behandlungsbeginn. Deshalb ist es sinnvoller, einen vorbeugenden Schutz durch Zeckenschutz (Tropfen oder Schluckimpfung) rechtzeitig vor dem Aufenthalt in wärmeren Ländern aufzubauen. Auch ein Zeckenband schützt für mehrere Wochen bis Monate vor einem Befall.

Leishmaniose

Die parasitären Erreger der Leishmaniose werden durch Mückenstiche in wärmeren Ländern auf Hunde übertragen. Dort lösen die einzelligen Blutparasiten erst nach Monaten oder Jahren Symptome aus. Fieberschübe, Gewichtsverlust oder eine Verhaltensveränderung erlauben eine Diagnostik über Blutuntersuchungen. Allerdings können die Symptome leicht mit anderen Mittelmeererkrankungen verwechselt werden. Eine Gefahr für Menschen besteht durchaus, da die Blutparasiten auch Menschen und andere Säugetiere befallen. Grundsätzlich zielt eine Behandlung nur auf die Linderung der Symptome ab. Vollständige Heilungsaussichten bestehen beim Hund nicht. Vorbeugender Schutz ist durch das Anlegen von Protectorhalsbändern, durch Impfung und gezielten Mückenschutz auf besonders empfindlichen Hautstellen möglich.

Fazit:
Viele Mittelmeererkrankungen beim Hund ähneln einander im Übertragungsweg und der Symptomatik. Leider ist nicht bei allen Infektionen eine vollständige Heilung möglich. Deshalb sollten Hunde vor Reisen in wärmere Länder unbedingt rechtzeitig geimpft und am Reiseziel durch Bänder, Tropfen und andere Prophylaxe vor einer Ansteckung geschützt werden.

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