Juli 15 2016

Die Länderbestimmungen für die Einreise mit Hund

urlaub mit Hund

Gerade der Hund ist für Viele längst zum weiteren Familienmitglied geworden. Ihn daher zur schönsten Zeit des Jahres bei Verwandten oder Freunden einzuquartieren, kommt somit auf gar keinen Fall in Frage. Wer seinen vierbeinigen Freund mit auf Reisen nehmen möchte, der muss beachten, welche besonderen Länderbestimmungen vorherrschen. Andernfalls erlebst Du bei der Einreise eine böse Überraschung und musst im schlimmsten Fall wieder die Heimfahrt oder den Flug antreten. Um diesem Missstand in Zukunft effektiv vorbeugen zu können, solltest Du Dich jetzt den folgenden Abschnitten annehmen, in denen die Einreisebestimmungen in unterschiedliche Länder näher erläutert werden.

Die Länderbestimmungen für die Einreise mit Hund

Diese Regelungen gelten für die Europäische Union

Die oft sehr strengen Bestimmungen verfolgen ein absolut erstrebenswertes Ziel: Auf diese Weise soll das Einschleppen von Krankheiten, die unter Umständen auch auf den Menschen übertragen werden können, verhindert werden.

Wer in ein Land innerhalb der Europäischen Union reist, der muss sich hier überall an die von der EU festgelegten Richtlinien halten.

Gerade Deutschland macht hier jedoch Ausnahmen, die von Land zu Land variieren können.So gilt hier in manchen Bundesländern das Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde. Hierdurch soll verhindert werden, dass gefährliche Rassen erst gar nicht in die Bundesrepublik eingeführt werden.

In Belgien beispielsweise muss neben den allgemeinen EU-Richtlinien auch noch auf die grundsätzliche Leinenpflicht geachtet werden.

Die erwähnten Richtlinien für die EU haben selbst dem 1. Januar 2012 Gültigkeit. Sie besagten, dass man nicht mehr wie in der Vergangenheit üblich mehrere Tests durchlaufen muss, sondern sich über ein vereinfachtes Prozedere freuen kann. So muss hier nur noch der Nachweis einer gültigen Tollwut-Schutzimpfung erbracht werden.

Die Einreise selbst darf bereits in einem Zeitraum von 21 Tagen nach der letzten Impfung erfolgen. Wie im Vorfeld auch schon üblich, sind ein Mikrochip sowie das Mitführen eines EU-Heimtierpasses immer noch Pflicht.

Die Einreise eines jungen Hundes, der noch nicht geimpft wurde, ist in manchen Staaten erlaubt, wenn ein gültiger EU-Ausweis vorliegt und das Tier entsprechend mit einem Chip versehen wurde.

Wer mit dem Haustier nach Schweden, Irland, Malta oder aber auch Großbritannien/Nordirland reisen möchte, muss weitere Bestimmungen erfüllen.

 

Hierauf ist bei der Einreise in Drittländer zu achten

Im Hinblick auf den Tollwut Status kann sich in diesem Zusammenhang an das geltende Recht in der Europäischen Union verlassen werden. Wer also wieder die Heimreise nach einem Aufenthalt antritt, der muss auf das übliche Prozedere aus Heimtierpass, einer Kennzeichnung sowie der bestehenden Tollwutimpfung zurückgreifen.

Hierbei gibt es jede Menge an Drittländern, die ähnliche Regelungen im Hinblick auf die Einreise von Haustieren besitzen und somit dem Gesetz der EU in weiten Teilen ähneln. Trotz all dieser Informationen ist es auch laut Experten unbedingt zu empfehlen, sich vor Reiseantritt genauestens mit den Bestimmungen der jeweiligen Länder zu befassen, was oftmals über die jeweilige Botschaft problemlos möglich ist.

Neben den gelisteten Drittländern wird jedoch auch oftmals eine Reise in nicht gelistete Drittländer angetreten. In diesem Fall muss sowohl auf den Chip/Tätowierung und eine nachgewiesene sowie gültige Tollwutimpfung als auch ein Bluttest in einem entsprechend zugelassenen EU-Labor durchgeführt worden und nachweisbar sein.

Die Blutentnahme darf hier frühestens 30 Tage nach der Impfung erfolgen, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. In viele Länder dürften Jungtiere erst ab einem Alter von sieben Monaten einreisen, wobei sich Fachleute einig sind, dass eine derart lange Reise für ein junges Tier ohnehin nicht empfehlenswert ist. Viele Dinge also, die es unbedingt zu beachten gilt.

Wer mit dem Hund in den Urlaub fliegen möchte, der muss zudem beachten, dass die Anzahl an Tieren, die in Flugkabinen mitreisen dürfen, in der Regel auf rund zwei beschränkt ist. Auch dürfen selbige kein höheres Gewicht als fünf Kilogramm aufweisen und müssen in speziellen Transportboxen im Frachtraum untergebracht werden.